Offenbar steht Raiffeisen-Präsident Johannes Rüegg-Stürm vor dem Abgang. Er will bei der Delegiertenversammlung nicht mehr kandidieren.
Johannes Rüegg-Stürm stellt sich offenbar nicht mehr zu Wahl.
Johannes Rüegg-Stürm stellt sich offenbar nicht mehr zu Wahl. - zvg
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Das Wichtigste in Kürze

  • Raiffeisen-Präsident Johannes Rüegg-Stürm wird bei der Delegiertenversammlung offenbar nicht mehr kandidieren.
  • Noch am Wochenende gab er ab, sich nochmals zur Wahl zu stellen.

Es brodelt in der Raiffeisen. Seit letzter Woche sitzt Ex-Chef Pierin Vincenz in U-Haft. Jetzt steht offenbar Präsident Johannes Rüegg-Sürm vor dem Abgang. Wie der «Tages Anzeiger» berichtet, wird Rüeg-Stürm bei der Delegiertenversammlung vom 16. Juni nicht mehr kandidieren. Mehrere Quellen haben dies der Zeitung bestätigt.

Die Bank wollte sich dazu nicht äussern. Laut der Bericht soll Rüeg-Stürms Verzicht noch diese Woche öffentlich bekannt gegeben werden. Der Verwaltungspräsident macht damit eine Kehrtwende. Noch am Wochenende gab er an, erneut kandidieren zu wollen.

Pierin Vincenz bleibt bis auf weiteres in Untersuchungshaft. Dem früheren Chef der Raiffeisen wird ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Er bestreitet die Vorwürfe vehement.

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