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    Facebook verschärft Richtlinien im Kampf gegen Online-Mobbing

    AFP
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    USA,

    Der in der Kritik stehende Internetriese Facebook verschärft seine Richtlinien im Kampf gegen Online-Mobbing.

    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg
    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Facebook hat die Richtlinien im Kampf gegen das Online-Mobbing verschärft.
    • Die neuen Massnahmen richten sich gegen koordinierte und sexualisierte Attacken.

    So sollen besonders gefährdete Nutzer wie Opfer von Gewalt oder Regierungskritiker vor «Massen-Mobbing und Einschüchterung» durch ein koordiniertes Vorgehen anderer Nutzer geschützt werden, wie Facebook am Mittwoch erklärte. Ein solches koordiniertes Vorgehen soll auch dann unterbunden werden, wenn die Inhalte an sich nicht gegen die Facebook-Richtlinien verstossen.

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    Der Konzern will auch den Schutz von bekannten Nutzern wie Politikern, Prominenten und Kunstschaffenden verbessern. So sollen Inhalte mit «erniedrigenden oder sexualisierten Attacken» gelöscht werden. Das umfasst unter anderem mit Photoshop bearbeitete Fotos mit einer sexuellen Botschaft oder abschätzige Bemerkungen über das Äussere.

    Der Schutz soll auch für jene gelten, die nicht willentlich zu Bekanntheit gekommen sind, etwa Menschenrechtsaktivisten oder Journalisten, wie Facebook hervorhob. In solchen Fällen seien von Mobbing häufig Frauen, Nicht-Weisse und Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft betroffen.

    Facebook Whatsapp Mark Zuckerberg
    Der Gründer von Facebook Mark Zuckerberg spricht zur Eröffnung der jährlichen Facebook-Entwicklerkonferenz F8. - dpa

    Facebook ist in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen worden, nicht ausreichend gegen die Verbreitung von Hassbotschaften und Mobbing auf seinen Plattformen vorzugehen. Zuletzt sorgten Enthüllungen der Whistleblowerin und früheren Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen für Aufsehen. Haugen wirft ihrem früheren Arbeitgeber vor, eigene Gewinne über die Sicherheit seiner Nutzer und das Gemeinwohl zu stellen. Facebook hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.

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