ExxonMobil und Chevron: Aktionäre machen Druck auf US-Ölkonzerne

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    USA,

    Die US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron geraten zunehmend unter Druck: Ihre Aktionärinnen und Aktionäre verlangen mehr Klimaschutz.

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    Exxonmobil-Aktie an der Börse. - Dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • ExxonMobil und Chevron müssen ihre CO2-Emissionen verringern.
    • Die Aktionärinnen und Aktionäre der Ölkonzerne verlangen mehr Klimaschutz.

    Die beiden US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron bekommen Druck von ihren Aktionärinnen und Aktionären, mehr für den Klimaschutz zu tun: In den Verwaltungsrat von ExxonMobil wurden am Mittwoch mindestens zwei Mitglieder der Aktivistengruppe Engine No. 1 gewählt, weitere Ergebnisse standen wegen des knappen Ausgangs noch aus.

    Die Investorengruppe hatte kürzlich eine Kampagne für mehr Klimaschutz gestartet. Sie fordert von ExxonMobil einen Rückgang bei Öl und Gas zugunsten erneuerbarer Energien.

    ExxonMobil
    Das Logo des Ölkonzerns ExxonMobil an einer Tankstelle. (Archivbild) - dpa

    Die Aktionäre von ExxonMobil stimmten ausserdem mehrheitlich für eine Resolution. Diese verpflichtet den US-Energiekonzern zu einem Bericht darüber, ob dessen Lobbyarbeit im Einklang mit den Pariser Klimaschutzzielen steht. ExxonMobil hatte in der Vergangenheit, genau wie Chevron, immer wieder die Notwendigkeit betont, weiterhin in Öl und Gas zu investieren. In den vergangenen Monaten kündigten die Konzerne allerdings neue Initiativen zum Umweltschutz an.

    Chevron muss CO2-Emission reduzieren

    Bei der Hauptversammlung von Chevron stimmten 61 Prozent der Investoren für einen von Aktivisten ausgearbeiteten Entwurf. Dieser fordert das Unternehmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen seiner Produkte auf. Damit steigt zunehmend der Druck auf international tätige Energiekonzerne, ihren ökologischen Fussabdruck zu verbessern.

    Erst am Mittwochnachmittag hatte ein Gericht in Den Haag den Ölriesen Shell zu strengen Klimaschutzzielen verpflichtet. Damit hatte es einer Klage von mehreren Umweltschutzgruppen stattgegeben. Demnach muss das Unternehmen seine CO2-Emissionen bis 2030 um 45 Prozent verglichen mit dem Jahr 2019 reduzieren. Die zuvor von dem Unternehmen selbst ausgelobten Ziele befanden die Kläger und letztlich auch das Gericht für zu niedrig.

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