EKZ-Strompreise im Kanton Zürich bleiben 2027 stabil
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich werden ihre Stromtarife für 2027 stabil halten. Ein Durchschnittshaushalt bezahlt praktisch gleich viel wie im Vorjahr.

Nach den Tarifsenkungen in den vergangenen zwei Jahren bleiben die Preise für die Grundversorgung nun auf einem konstanten Niveau, wie die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) am Freitag mitteilten. Höhere Kosten beim Messwesen und nationale Abgaben würden durch tiefere Beschaffungs- und Netzkosten ausgeglichen.
Den seit Anfang 2026 angebotenen dynamischen Wahltarif entwickelt das Unternehmen im kommenden Jahr weiter. Künftig hängen die Netznutzungskosten auch davon ab, wie stark das lokale Stromnetz belastet ist und wie viel Solarstrom in einer bestimmten Region gerade eingespeist wird. Damit sollen gezielt Anreize geschaffen werden, das Netz effizienter zu nutzen und den Verbrauch in Randzeiten zu verlegen.
Zudem ändert sich die Vergütung für Produzentinnen und Produzenten von Sonnenenergie. Aufgrund von neuen gesetzlichen Vorgaben auf Bundesebene richtet sich der Preis für eingespeisten Strom ab 2027 dynamisch nach den aktuellen Kurzfrist-Tarifen an der Strombörse.
Um extreme Preisschwankungen oder gar negative Marktpreise abzufedern, gilt für kleinere Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 150 Kilowatt weiterhin eine Minimalvergütung. Für die meisten privaten Anlagen im EKZ-Versorgungsgebiet liegt diese Untergrenze im nächsten Jahr bei 6 Rappen pro Kilowattstunde.






