Coop profitiert laut Markenstudie von Umwälzungen bei Migros
Die Schweizer Konsumenten sehnen sich vermehrt nach verlässlichen Marken. Dies zeigt sich laut einer Studie vor allem im Detailhandel.

Zu diesem Schluss kommt der am Donnerstag veröffentlichte BrandAsset Valuator (BAV) 2026. Gemäss der von den Agenturen Ogilvy Switzerland, INGO Zürich und Scholz & Friends Schweiz durchgeführten Analyse verschiebt sich die Schweizer Markenlandschaft «deutlich zugunsten etablierter, sicherheitsorientierter Marken».
Dieser Trend zeige sich etwa im Detailhandel. Hier habe sich die Konsumentengunst eher Richtung Coop verlagert. Die Migros verliere derweil aufgrund der anhaltenden Diskussionen über strategische Anpassungen und tiefgreifende Umstrukturierungen an Beliebtheit.
Damit baue Coop seinen Vorsprung im Schweizer Detailhandel aus, während Migros im Markenranking an Strahlkraft verliere. Begründet wird dies auch mit einem stimmigeren Gesamtbild aus Kernmarke und Kundenbindungsprogramm. Hier schaffe es Coop besser als Migros, etwa mit Bonusprogrammen, nachhaltiger Kundenbindung zu erzielen als die orange Konkurrentin.
Konkret legte die Coop Supercard laut der Studie an Attraktivität zu und profitierte vom gestärkten Markenauftritt des Detailhändlers. Die Cumulus-Karte hingegen habe im Kontext der geschwächten Migros-Gesamtmarke an Relevanz verloren.
Die Erhebung basiert den Angaben nach auf einer Befragung von 9600 Personen im Zeitraum vom 3. Oktober bis 14. November 2025.










