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    Coop nimmt vegane Emmi-Marke Beleaf aus dem Sortiment

    Keystone-SDA
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    Basel,

    Coop nimmt die pflanzlichen Molkerei-Alternativprodukte von Beleaf aus dem Sortiment. Herstellerin Emmi hält jedoch weiter an ihrer Vegi-Marke fest.

    Haferdrink-Produktion: Coop verkauft die veganen Produkte von Beleaf nicht mehr. (Archivbild)
    Haferdrink-Produktion: Coop verkauft die veganen Produkte von Beleaf nicht mehr. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Wer diese Tage in den Filialen von Coop Produkte von Beleaf sucht, wird enttäuscht: kein veganer Frischkäse, kein Haferdrink, keine Joghurts. Die Detailhändlerin hat die Produkte der Emmi-Marke aus dem Sortiment genommen.

    Die Entwicklung der Marke blieb hinter den Erwartungen zurück, begründet Sprecher Kevin Blättler den Entschluss. Coop hat weiterhin diverse pflanzliche Molkereialternativen im Sortiment – neben Markenprodukten wie Oatly verkauft der Detailhandelskonzern unter dem Namen Karma auch Eigenmarkprodukte.

    Emmi hat Beleaf Anfang 2020 lanciert. Der Molkereikonzern setzte bei der Vermarktung von Anfang an auf Swissness. Beleaf war die erste Marke, welche Hafermilch komplett aus Schweizer Hafer herstellte. Angeboten werden die Produkte nur auf dem heimischen Markt, Umsatzzahlen kommuniziert der Konzern nicht.

    «Coop war ein wichtiger Vertriebspartner für Beleaf im Detailhandel», erklärt Emmi-Sprecherin Simone Burgener. Gleichzeitig sei die Marke breit abgestützt. Neben dem Detailhandel verkauft der Konzern seine veganen Produkte auch an Restaurants, Cafés, Hotels und Bäckereien.

    Der Konzern plant nicht, das Sortiment nach dem Ausstieg von Coop zu verkleinern. Und: «Solange entsprechende Listungen bestehen, bleibt die Marke auch im Detailhandel verfügbar.»

    Nach einem Boom vor ein paar Jahren ist der Hype um vegane Ersatzprodukte abgeflacht. Allerdings schlagen sich Molkereialternativen verhältnismässig gut. Während die Nachfrage nach vielen Fleischalternativen zurückgeht, nimmt die Nachfrage nach Produkten wie Hafermilch und Sojajoghurts weiterhin zu.

    Gemäss dem Marktforscher Nielsen generierten Milch-, Joghurt- und Käsealternativen in der Schweiz vergangenes Jahr einen Umsatz von 145 Millionen Franken, wobei rund die Hälfte auf Milchersatzprodukte entfiel.

    Der Markt ist damit im vergangenen Jahr um zwei Prozent gewachsen. Allerdings bleiben die Ersatzprodukte eine Nische. Sie machen weniger als fünf Prozent des gesamten Molkereimarktes aus.

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    Kommentare

    User #2682 (nicht angemeldet)

    Emmi will halt nur Produkte herstellen die sich auf dem Markt auch verkaufen. Produkte für die der Markt zu klein ist verschwinden schnell wieder.

    User #5890 (nicht angemeldet)

    Emmi kann halt nur Produkte herstellen die mit Kuhmilch von künstlich (durch Menschenarm) besamten Kühen stammen.

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