Bossard-Gruppe sieht im Schlussquartal Anzeichen einer Erholung
Die Bossard-Gruppe blickt auf ein Geschäftsjahr 2025 zurück, das durch eine gedämpfte Marktnachfrage und Akquisitionen geprägt war. Vor allem Europa als grösste Marktregion war davon betroffen.

Insgesamt rückte der Umsatz von Bossard im vierten Quartal um 9,2 Prozent auf 257,8 Millionen Franken vor. In Europa stieg dieser dank Zukäufen um 11 Prozent auf 151,1 Millionen. Akquisitionsbereinigt resultierte dagegen in Lokalwährung gerechnet ein leichtes Minus von 0,4 Prozent, wie der Spezialist für Verbindungstechnik am Donnerstag mitteilte.
Das Geschäft in Europa sei von Unsicherheiten geprägt geblieben, wobei sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte schrittweise stabilisiert habe, hiess es weiter. So hätten etwa die Luft- und Raumfahrt, der Schienenfahrzeugbau sowie der Bereich Elektronik im Schlussquartal Wachstum verzeichnet.
In Amerika stieg der Umsatz indes im vierten Quartal um 13 Prozent auf 57,7 Millionen Franken, wobei währungsbereinigt gar ein Anstieg um 25 Prozent erreicht wurde. Insbesondere in den Bereichen Elektromobilität und Landwirtschaft sei derweil die Nachfrage nach wie vor noch verhalten.
Gestützt wurde die Umsatzentwicklung in den USA auch durch die Weitergabe der Einfuhrzölle. Bossard hat wie angekündigt die Preise erhöht. Auf der Gegenseite habe die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem US-Dollar stark auf den Umsatz gedrückt.
In Asien blieb der Bossard-Umsatz mit 49,0 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr stabil, während in Lokalwährung ein Wachstum von 9,4 Prozent resultierte. Dabei habe sich die Nachfrageerholung in China fortgesetzt. Negative Folgen, auch für Kunden von Bossard, hätten derweil für Indien erhobene US-Einfuhrzölle gehabt.






