Baustart für neues regionales Paketzentrum der Post in Frauenfeld

In Frauenfeld haben am Montag die Bauarbeiten für ein neues regionales Paketzentrum begonnen. Insgesamt investiert die Post 200 Millionen Franken in den Neubau. Es sollen 220 neue Arbeitsplätze entstehen.

Ein neues regionales Paketzentrum in Frauenfeld soll das nationale Paketzentrum am gleichen Ort während der geplanten Umbauzeit teilweise ersetzen. (Archivbild)
Ein neues regionales Paketzentrum in Frauenfeld soll das nationale Paketzentrum am gleichen Ort während der geplanten Umbauzeit teilweise ersetzen. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Den Boden für das neue Paketzentrum habe die Post im Baurecht übernommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Dank der Nähe des Neubaus zum bestehenden nationalen Paketzentrum in Frauenfeld könnten wichtige Synergien genutzt werden. Dazu gehöre die Anbindung ans Schienennetz. Über die Bahn wickle die Post vor allem den internen Pakettransport zwischen den grossen Paketzentren in der Schweiz ab.

Die Förderbänder des neuen Zentrums sollen noch vor Weihnachten 2029 auf Hochtouren laufen. Dort könnten dann bis zu 12'000 Pakete pro Stunde sortiert werden.

Das sei entscheidend, weil die Post plane, in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren die nationalen Paketzentren in Härkingen (SO), Daillens (VD) und Frauenfeld (TG) zu sanieren und zu modernisieren, heisst es in der Mitteilung. Das neue Sortierzentrum soll das heutige Paketzentrum Frauenfeld während dessen Umbau teilweise ersetzen und nach dem Umbau verstärken.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #1097 (nicht angemeldet)

An wenn wird es danach verkauft? Bisher ist dies eine Masche der Post. Sie werden bevorzugt zum bauen, da andere nicht dürfen und dann werden solche Zentren an diese Gewinn bringend an diese verkauft. Dies läuft seit Jahren so und bescherrt einigen einen schönen Bonus mit unserem Volksgeld!

Weiterlesen

WM 2026
413 Interaktionen
«Schlimmer Spieler»
blumer kolumne
19 Interaktionen
Felix Blumer

MEHR AUS THURGAU

3 Interaktionen
Amlikon-Bissegg TG
Bea Marasco und Marcel Preiss (l.) übergeben Reto Marty das Referendum.
Referendum nötig
JardinSuisse Thurgau Präsident Rolf Schläpfer kennt das Thema Neophyten gut.
3 Interaktionen
Auch im Thurgau
1 Interaktionen
Frauenfeld