Basler Regierung überrascht vom Ausmass des Novartis Abbaus
Die baselstädtische Regierung nimmt «mit Bedauern und Enttäuschung» Kenntnis vom Stellenabbau bei Novartis.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Basler Regierung ist überrascht vom Stellenabbau bei der Firma Novartis.
- Die Behörden würden «das Engagement» in Basel seit Jahren «begleiten und unterstützen».
Die baselstädtische Regierung ist «überrascht vom Ausmass des Stellenabbaus» bei Novartis, von dem sie «mit Bedauern und Enttäuschung» Kenntnis nehme. Die kantonalen Behörden würden «das Engagement» des Konzerns in Basel seit Jahren «begleiten und unterstützen».
Die Regierung habe Novartis' Engagement «immer als Bekenntnis zum Standort gewertet», teilte sie am Dienstag mit. Sie beobachte mit Sorge, dass dieser Abbau einem internationalen Trend entspreche, der zulasten der Beschäftigten an hiesigen Industriestandorten laufe. «Dies darf sich in Basel-Stadt nicht fortsetzen».
Die baselstädtische Regierung begrüsst den geplanten Sozialplan mit Verweis auf die Verunsicherung der betroffenen Angestellten, die raschestmöglich eine neue Perspektive bräuchten. Die Kantonsbehörden würden diesen «zur Seite stehen». In Basel stehen rund 700 Stellen auf der Streichliste.
Auch die Baselbieter Regierung - das vom Abbau mit betroffene Industriegebiet Schweizerhalle liegt auf Boden von Muttenz BL und Pratteln BL - reagiert mit Bedauern auf die Abbau-Ankündigung, von der sie vorab Kenntnis erhalten habe. Sie begrüsse Sozialplan, Umschulungs- und Frühpensionierungsangebote und biete Betroffenen ebenfalls behördenseits Hilfe an.








