Die Arbeitslosenquote im Euroraum erreicht einen historischen Tiefstwert. Seit der Einführung des Euros waren noch nie so wenige Leute arbeitslos.
EU-Kommission
Europaflaggen wehen vor dem Sitz der EU-Kommission in Brüssel. (Symbolbild) Zhang Cheng/XinHua/dpa - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Arbeitslosenquote ist auf einem historisch tiefen Niveau im EU-Raum.
  • Die höchste Arbeitslosenquote innerhalb Europa hat Griechenland mit 15,6 Prozent.

In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit auf ein historisch niedriges Niveau gesunken. Im Oktober ging die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent zurück. Dies teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit.

Niedriger war die Quote seit Einführung des Euro noch nie. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Quote von 6,6 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich ist die Arbeitslosigkeit im Währungsraum merklich gefallen.

Im Oktober 2021 hatte die Quote noch bei 7,3 Prozent gelegen. 2021 war die Wirtschaft durch die Corona-Massnahmen belastet worden. Wie das Statistikamt weiter mitteilte, waren im diesjährigen Oktober rund 10,87 Millionen Menschen in der Eurozone arbeitslos. Das waren 1,05 Millionen weniger als ein Jahr zuvor.

Griechenland hat die höchste Arbeitslosenquote

Von den 19 Ländern der Eurozone hat Griechenland die höchste Arbeitslosigkeit mit einer Quote von 15,6 Prozent. In Deutschland ist sie mit 2,7 Prozent mit am niedrigsten. Die Arbeitsmarktdaten von Eurostat basieren auf Kennzahlen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die Quote für Deutschland ist daher deutlich niedriger als die Quote, die von der Bundesagentur für Arbeit gemeldet wird.

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