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    Amag-Chef: Elektromobilität wird sich durchsetzen

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    Aarau,

    Laut Amag-Chef Helmut Ruhl wird es ab 2025 günstiger sein, elektrisch statt mit Benzin zu fahren.

    Laut dem neuen Amag-Chef Helmut Ruhl werden sich Elektroautos am Markt durchsetzen. (Symbolbild)
    Laut dem neuen Amag-Chef Helmut Ruhl werden sich Elektroautos am Markt durchsetzen. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Heute seien die tatsächlichen Kosten bei vielen Elektroautos mit Batterien günstiger.
    • Die Diskussion drehe sich heute vor allem um die Reichweite.

    Die Elektromobilität wird sich laut Amag-Chef Helmut Ruhl in den kommenden Jahren am Automarkt durchsetzen. Ab 2025 werde es günstiger sein, elektrisch statt mit Benzin zu fahren. Das gelte für die Anschaffung wie auch für Unterhalt und Verbrauch.

    Schon heute seien die tatsächlichen Kosten bei vielen Elektroautos mit Batterien günstiger, sagte Ruhl in einem Interview mit den Zeitungen der CH-Media-Gruppe. Die Diskussion drehe sich heute vor allem um die Reichweite.

    VW Verfahren
    Amag, der grösste Autohändler der Schweiz. - AMAG

    In wenigen Jahren werde es genau umgekehrt sein. Dann werde sich der Autofahrer erklären müssen, wenn er ein mit Benzin betriebenes Fahrzeug nutze. Nicht zielführend seien Fahrverbote für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Das Elektroauto werde sich ohnehin durchsetzen.

    Abbaubedingungen zum Teil noch problematisch

    Umweltpolitisch und sozial problematisch sei die Herstellung der Batterien, gestand Ruhl ein. Bei Lithium und Kobalt seien die Abbaubedingungen zum Teil noch problematisch. Die Autoindustrie sei mit Hochdruck daran, Batterien mit weniger Rohstoffen herzustellen.

    Noch zu dünn ist das Angebot an Ladestationen. Der Verband Auto Schweiz sei mit dem Bund und weiteren Verbänden daran, die Road-Map E-Mobilität zu aktualisieren. Sie strebe einen Anteil von 15 Prozent bei Elektroautos für 2022 an. Schon heute seien es 17 Prozent.

    Der 52-jährige Helmut Ruhl leitet seit dem 1. März dieses Jahres die Geschicke der Amag-Gruppe, des grössten Automobil-Importeurs der Schweiz. Dazu gehören die Marken VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche. Ruhl arbeitete zuvor seit 2017 als Finanzchef bei der Amag.

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