Zürich Crash löst in der Branche Betroffenheit aus

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    Bern,

    Nach dem Carunfall in Zürich äussert die Branche ihre Betroffenheit. Sie wehrt sich aber auch gegen Kritik an den Schweizer Car-Unternehmen.

    Der Car wird nach dem Unfall abgeschleppt.
    Der schweizerische Nutzfahrzeugverband wehrt sich gegen die Verunglimpfung der Branche. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Car-Unternehmen machen auf ihre Sicherheitsstandards aufmerksam.
    • Nach dem Unfall ist die Betroffenheit in der Schweizer Carbranche gross.

    Der tragische Unfall eines deutschen Fernbusses in Zürich macht die Schweizer Carbranche tief betroffen. Der Schweizer Nutzfahrzeugverband Astag wehrt sich jedoch entschieden gegen eine Verunglimpfung der gesamten Personenbeförderung auf der Strasse. Schweizer Reisecars seien sehr sicher unterwegs.

    Reisebusgewerbe werde verunglimpft

    Zugleich sei es jedoch «äusserst befremdlich und unfair», dass sofort technische Mängel am betroffenen Fernbus als Unfallursache genannt wurden – ohne Kenntnisse der genauen Umstände, beziehungsweise ohne polizeilichen Abschlussbericht, teilt der Astag mit.

    «Es geht nicht an, aufgrund eines einzigen Unfalls, so tragisch er auch ist, das gesamte Schweizer Reisebusgewerbe richtiggehend zu verunglimpfen», sagt ASTAG-Zentralpräsident Adrian Amstutz.

    Unfalltote halbiert

    Vielmehr gehöre der Reisebus zu den sichersten Verkehrsmitteln überhaupt. Wie alle verfügbaren Zahlen der Behörden (Bundesamt für Statistik BFS, Bundesamt für Strassen ASTRA) zeigen würden, gebe es glücklicherweise nur sehr selten Unfälle.

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