Zürcher Staatsanwältin fordert hohe Strafe für Schüsse auf Polizei
Ein 51-jähriger Nordmazedonier soll 2024 auf Polizisten geschossen haben. Vor dem Bezirksgericht Dielsdorf hat die Staatsanwältin dafür am Montag eine Freiheitsstrafe von 19 Jahren und acht Monaten gefordert.

Die Staatsanwältin forderte eine Verurteilung wegen mehrfachen versuchten Mordes und mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte. Zudem soll das Gericht eine Landesverweisung von 15 Jahren aussprechen, sagte sie am Montag vor dem Bezirksgericht Dielsdorf.
Der Beschuldigte soll am 17. Januar 2024 in Watt fünf oder sechs mal auf zwei Kantonspolizisten geschossen haben. Zuvor war der 51-Jährige der Polizei als verdächtig gemeldet worden. Er stand laut Anklage gegen 22. 45 Uhr in einem Wohnquartier unter einer Tanne.
Der Prozess fand unter grossen Sicherheitsvorkehrungen statt. Alle Beteiligten mussten sich einer Personenkontrolle unterziehen. Die Polizisten, die den Beschuldigten begleiteten, erschienen mit verdeckten Gesichtern.










