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Zürcher Staatsanwalt sieht Ransomware als russische Strategie

Keystone-SDA
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Zürich,

Am Prozess gegen einen mutmasslichen Hacker in Zürich hat der Staatsanwalt Cyberangriffe auf westliche Firmen mit Russlands Strategie verknüpft. Der Hintermann des Beschuldigten soll mit dem russischen Geheimdienst kooperiert haben – und starb bei einem Fenstersturz.

Hacker
Derzeit läuft in Zürich ein Prozess gegen einen mutmasslichen Hacker. - keystone

Schadsoftware-Angriffe auf westliche Unternehmen dienen auch dazu, Unruhe zu stiften und gezielt Schaden anzurichten. Dies führte der Staatsanwalt am Montag vor dem Bezirksgericht Zürich gegen Ende seines Plädoyers aus.

Die Interessen von Cyberkriminellen und staatlichen Akteuren würden sich in dem Bereich überschneiden. Der mutmassliche Drahtzieher im Fall des ukrainischen Beschuldigen soll mit dem russischen Geheimdienst FSB kooperiert haben. Er kam im Februar 2022 bei einem Fenstersturz in Moskau unter nicht näher geklärten Umständen ums Leben. Hinweise auf direkte Verbindungen des beschuldigten Entwicklers zu russischen Diensten bestehen laut der Anklage jedoch nicht.

Das Verfahren vor dem Bezirksgericht Zürich stiess auf breite Aufmerksamkeit. Der Gerichtssaal war von zahlreichen Medienschaffenden sowie Publikum vollständig besetzt. Beim Zugang zum Gerichtssaal galten strenge Sicherheitskontrollen mit Metalldetektoren.

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