Zürcher Schauspielhaus-Intendanten erhalten breite Unterstützung

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    Zürich,

    Zahlreiche Kulturschaffende fordern in einem offenen Brief, dass die beiden Intendanten des Zürcher Schauspielhauses bleiben können. Die Stadt hat ihre Verträge nicht verlängert, Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg werden das Schauspielhaus nach der Spielzeit 2023/24 verlassen.

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    Ein Saal im Zürcher Schauspielhaus Pfauen. - Keystone

    Der offene Brief, der sich an den Verwaltungsrat des Schauspielhauses und die Stadt Zürich richtet, wurde am Dienstag publiziert. Unterzeichnet wurde er von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sowie Dutzenden weiteren Kulturschaffenden.

    Die Unterzeichnenden fordern, dass Stemann und von Blomberg als Intendanten am Schauspielhaus bleiben können. Die Nicht-Verlängerung der Verträge sei die Folge von «monatelangen Angriffen von rechts gegen die Diversität und die künstlerische Öffnung des Hauses».

    Bereits letzte Woche hatten sich Leiterinnen und Leiter verschiedener Zürcher Kulturinstitutionen für eine Fortsetzung des Öffnungsprozesses ausgesprochen und gefordert, dem Schauspielhaus die nötige Zeit dafür zu geben.

    Der Kurs des Intendanten-Duos sorgte indes auch für Kritik. Die Intendanten würden zu viel Wert auf Diversität und Identitätspolitik legen. Zudem kämpft das Schauspielhaus seit der Corona-Pandemie mit schlechten Besucherzahlen.

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