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    Zürcher Regierung verbietet Neuanschaffung von Rottweilern

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der Zürcher Regierungsrat hat entschieden, die Anschaffung neuer Rottweiler zu verbieten. Hintergrund sind zwei aktuelle Beissvorfälle.

    Rottweiler Adlikon
    Ein Rottweiler attackierte in Adlikon ZH zwei Kinder und verletzte dabei mehrere Menschen (Symbolbild). - getty

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Kanton Zürich wird die Neuanschaffung von Rottweilern verboten.
    • Das Verbot soll als präventive Massnahme dienen.
    • Im Oktober hatte ein Rottweiler in Adlikon ZH zwei Kinder verletzt.

    Der Zürcher Regierungsrat verbietet die Anschaffung neuer Rottweiler ab dem 1. Januar 2025. Dieser Beschluss erfolge zum Schutz der Bevölkerung nach zwei aktuellen, tragischen Beissvorfällen mit Rottweilern, teilte er am Donnerstag mit.

    Wer bereits einen solchen Hund besitzt, muss eine Haltebewilligung beantragen.

    Rund 350 Rottweiler im Kanton registriert

    Das Rottweiler-Verbot diene als präventive Massnahme nach schweren Vorfällen insbesondere mit Kindern, wird die Zürcher Regierungspräsidentin Natalie Rickli (SVP) in einer Medienmitteilung vom Donnerstag zitiert. Zusätzliche Sicherheit werde die Überprüfung der aktuellen Rottweiler-Haltenden durch das Veterinäramt geben.

    Im Kanton Zürich sind laut Mitteilung derzeit rund 350 Rottweiler registriert, was etwa 0,5 Prozent der Hundepopulation entspricht.

    Horgenberg ZH Hirzel
    Ein Rottweiler. (Symbolbild) - dpa

    Für aktuelle Halterinnen und Halter dieser Rottweiler besteht die Möglichkeit, eine Haltebewilligung zu beantragen, wie es weiter heisst. Dafür sei innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der neuen Regelung ein entsprechendes Gesuch beim Veterinäramt einzureichen. Mischlinge mit mehr als 10 Prozent Rottweiler-Blutanteil unterliegen ebenfalls der Bewilligungspflicht.

    Angriff in Adlikon ZH

    Ende Oktober war ein einjähriger Rottweiler aus einer Wohnung in Adlikon bei Regensdorf im Kanton Zürich entwichen. Er griff zwei spielende Kinder an und biss sie. Ein fünfjähriger Knabe erlitt schwere Verletzungen an den Armen, ein siebenjähriges Mädchen wurde an einem Arm und an einem Bein verletzt.

    Weiter biss der Hund auch zwei herbeieilende Frauen sowie eine alarmierte Polizistin. Auf Anordnung des Veterinäramts wurde das Tier eingeschläfert. Die Halterin hatte den Hund erst wenige Tage zuvor in Deutschland abgeholt. Gegen die Besitzerin des Rottweilers gingen laut der Oberstaatsanwaltschaft verschiedene Strafanträge ein.

    Kommentare

    User #3616 (nicht angemeldet)

    Hallo ihr Hundebesitzer es gibt kein Hund wo sicher ist. Ich habe zwei Schäfer sie sind top geschult und einer ist ausgerissen mann ist nie sicher.

    User #1154 (nicht angemeldet)

    Auch Besitzer von kleine Hunde, sollten Kurse absolvieren. Es ist kaum zum aushalten wenn der Nachbarshund draussen ist und ständig bellt als gebe es kein Morgen mehr... der Besitzer schreit und ruft den Hund ... tja er stösst auf taube Ohren...

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