Zürcher Pädophiler laut Gutachterin nicht therapierbar
Im Fall des 68-jährigen, notorischen Pädophilen kommt ein weiteres Gutachten zum Schluss, dass er nicht therapierbar ist. Trotz intensiver Therapie sei bei ihm kein Risikobewusstsein erreicht worden, sagte die Gutachterin vor dem Zürcher Obergericht.

Die Gutachterin ging sogar so weit zu sagen, eine Therapie wäre in diesem Fall «ein Missbrauch der Therapie», also ein «ganz schwieriges Unterfangen». Der Mann zeige keine Offenheit.
Die Hauptverhandlung vor Obergericht fand bereits im August 2025 statt. Eine Verwahrung sei die einzige Möglichkeit, um weitere Opfer zu verhindern, argumentiert die Staatsanwältin. Der Anwalt des Mannes forderte eine Freilassung unter Auflagen. Weil ein weiteres Gutachten eingeholt wurde, folgt die Fortsetzung des Prozesses erst jetzt.
Der 68-Jährige stellte sich aber quer, weshalb ein Aktengutachten erstellt werden musste. Die Gutachterin bedauerte vor Gericht, dass keine persönliche Untersuchung möglich war. Der Beschuldigte sagte, er sei gesundheitlich nicht dazu in der Lage gewesen.






