Zürcher Masken-Millionäre angegriffen
Zwei Zürcher Millionäre, die Masken verkaufen, sollten Ziel eines Angriffs werden. Die Angreifer irrten sich jedoch in der Adresse.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Gruppe von Autonomer griffen in der Nacht auf Donnerstag zwei Jungunternehmer an.
- Sie legten bei den Masken-Millionären einen Brand im Garten.
- Allerdings irrten sich die Täter in der Adresse – die Firma ist seit längerem in Zug.
Autonome haben in der Nacht auf Donnerstag einen Brand am Zürichberg gelegt. Sie wollten damit die beiden Jungunternehmer schädigen, die mit dem Hygienemasken-Handel zu Millionären wurden. Allerdings: Die Jungunternehmer haben ihren Firmensitz längst nach Zug verlegt.
Auf einer einschlägigen Plattform publizierten die Autonomen ein Bild von ihrer Aktion: Es zeigt brennende Autoreifen unter einem Briefkasten.
Mit dem Brandanschlag, über den auch der «Blick» berichtete, wollten die Autonomen die «zwei Polo-Hemden-Träger» treffen. Diese beiden verkaufen in Zeiten grösster Maskenknappheit chinesische Hygienemasken.
Zorn gegen «die Herrschaften vom Zürichberg»
Mit dem Masken-Handel wurden die beiden Jungunternehmer zu Millionären, was in der Öffentlichkeit für Empörung sorgte. «Es sollte die Herrschaften vom Zürichberg nicht überraschen, dass sie mit ihrer Geschäfterei den Zorn der Menschen auf sich ziehen.» So begründeten die Autonomen ihre nächtliche Aktion.
Was sie in der Nacht auf Donnerstag offenbar nicht bemerkt hatten: Das Unternehmen der jungen Masken-Millionäre ist gar nicht mehr am Zürichberg beheimatet. Seit einigen Wochen ist es in Zug eingetragen. Die Autonomen haben die Reifen also im falschen Garten angezündet.








