Zunahme der Einbrüche in Schweizer Waffengeschäfte hat System
Zuletzt haben sich Einbrüche in Waffengeschäfte in der Schweiz gehäuft. Meist sind internationale Banden am Werk. Die von zumeist jungen Tätern begangenen Straftaten sind Teil eines grösseren Phänomens, das auch die Schweiz erreicht hat.

Insgesamt 23 Fälle von Einbrüchen oder Einbruchsversuchen in Waffengeschäfte verzeichnete das Bundesamt für Polizei (Fedpol) alleine seit Januar 2026, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA heisst. Eine Zunahme der Fälle verzeichnet das Fedpol bereits seit dem Vorjahr.
Auffällig dabei: In fast allen Fällen handelt es sich laut den Mitteilungen der Polizeien um Diebesbanden aus anderen Ländern, insbesondere aus Frankreich, welche die Einbrüche durchführen und in der Folge die Flucht antreten.
Parallel zu den Waffendiebstählen häufen sich seit 2025 laut dem Fedpol auch Diebstähle von Luxusfahrzeugen aus Garagenbetrieben. Zudem kam es, vor allem in der Region Genf, vermehrt zu versuchten und vollendeten «Homejackings».
Die verschiedenen Straftaten sind laut Fedpol dem Phänomen «Crime-as-a-Service» (CAAS) zuzuschreiben. Eine Methode, auf welche insbesondere französische Gruppierungen vermehrt als Modus Operandi zurückgreifen. Seit Januar 2026 können laut dem Fedpol «rund 300-350 Fälle in der Schweiz» dem Phänomen CAAS zugeschrieben werden, wie es auf Anfrage heisst.
Bei den sogenannten «Soldaten», welche die Taten ausführen, handelt es sich laut dem Fedpol um «meist unerfahrene Minderjährige oder junge Erwachsene, ohne direkte Verbindung zu einer kriminellen Organisation».






