Zulassungs-Entzug von früherem Deloitte-Direktor weiter offen

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    Lausanne,

    Der ehemalige Geschäftsleiter von Deloitte erringt einen Sieg im Bundesgericht.

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    Logo des Deloitte Beratungsunternehmens. (Archivbild) - Keystone

    Der frühere Geschäftsleiter des Beratungsunternehmens Deloitte hat vor Bundesgericht einen Sieg errungen. Im Verfahren zum Entzug seiner Zulassung als Revisionsexperte und Revisor im Bank- und Finanzbereich hat es die Vorinstanz unterlassen, eine öffentliche Verhandlung durchzuführen. Dies muss sie nun nachholen.

    Der Fall geht damit auf Geheiss des höchsten Schweizer Gerichts an das Bundesverwaltungsgericht zurück. Dies geht aus einem am Mittwoch publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor. Dieses hat die Beschwerde des ehemaligen Deloitte-Direktors gutgeheissen.

    Zurück ans Zeichenbrett

    Entgegen der Sicht der Vorinstanz durfte diese das Gesuch des Ex-Geschäftsführers um eine öffentliche Verhandlung nicht ablehnen. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte 2022 den Entzug der Zulassungen, wie sie durch die eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde verfügt wurden. Es senkte die Dauer jedoch von vier auf drei Jahre.

    Die Revisionsaufsichtsbehörde warf dem Direktor nach einer Prüfung vor, zahlreiche Vorschriften im Bereich der Revision und der Wirtschaftsprüfung schwerwiegend verletzt zu haben und in diesem Zusammenhang unkritisch gewesen zu sein. Diese Fragen muss das Bundesverwaltungsgericht nun erneut prüfen. (Urteil 2C_384/2022 vom 14. November 2023)

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