Zahlreiche Bäume in Zürich nach Sturm beschädigt und instabil
Nach dem heftigen Sommergewitter vom Freitag sind in Zürich zahlreiche Bäume umgestürzt oder durch abgebrochene Äste beschädigt worden. Baumkontroll-Teams prüfen derzeit deren Stand- und Bruchsicherheit. Gewisse Bereiche mussten abgesperrt werden, einzelne Bäume müssen möglicherweise aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Die Arbeiten gestalten sich teilweise anspruchsvoll, wie die Stadt Zürich am Montag mitteilte. In Baumkronen hängen teilweise noch ausgerissene oder angebrochene Äste, die unvermittelt herabfallen könnten. Allenfalls müssen beschädigte Bäume und Astmaterial aus logistischen Gründen auch mit einem Helikopter abtransportiert werden.
Wie viele Bäume betroffen sind, ist noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die Bevölkerung soll abgesperrte Gebiete wegen Räumungs- und Sicherungsarbeiten nicht betreten, schreibt die Stadt.
Das Schadensgebiet beschränke sich aber im Vergleich zu früheren Stürmen auf einen kleinen Perimeter innerhalb des Stadtgebiets, heisst es. Besonders betroffen sind Standorte rund um den Zürichsee, vor allem im Bereich des Arboretums. Grosse Bäume waren den starken Windböen ausgesetzt und wurden entwurzelt oder es wurden Äste aus den Kronen gerissen.
Am Freitagabend hatte sich gegen 18 Uhr ein Gewitter in der Stadt Zürich entladen. Schutz und Rettung Zürich bewältigte rund 270 Einsätze in der Stadt Zürich, die Sanität rückte zu 50 Einsätzen aus.
Ein 16-jähriges Mädchen war im Kreis 8 von einem herabfallenden Ast getroffen und schwer verletzt worden. Sie verstarb am Samstag im Spital.






