Der WWF sieht das Ergebnis der Weltklimakonferenz als Minimalkonsens. Die Beschlüsse seien weit hinter den Erwartungen geblieben.
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Dürre: Eine Rapspflanze wächst aus dem trockenen Boden eines Feldes in Thüringen. - Dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der WWF fordert, dass jetzt auf Worte Taten folgen sollen.
  • Der Klimafonds sei ein Lichtblick der ansonsten enttäuschenden Klimakonferenz.
  • Die Schweiz müsse Worten Taten folgen lassen und ihre Zahlungen verdoppeln.
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Für die Umweltorganisation WWF ist das Ergebnis der Uno-Klimakonferenz nur ein Minimalkonsens. Der beschlossene Klimaschadensfonds sei aber ein Lichtblick in einer sonst enttäuschenden Uno-Klimakonferenz. Den Worten müssten nun Taten folgen.

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Dürre am Horn von Afrika. - AFP/Archiv

Für den WWF sind die Beschlüsse der Klimakonferenz in Scharm el Scheich weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, wie es in einer Mitteilung vom Sonntag heisst.

Schweizer Beitrag wird nur minimal erhöht

Auch die Ausgestaltung des Klimaschadensfonds sei zu vage. Der seit vielen Jahren geforderte neue Fonds sei noch nicht errichtet, selbst das Fundament sei noch nicht da. Unklar bleibe, woher die Gelder kommen müssten und wie deren Verteilung geschehen solle.

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Hitzewellen nehmen zu. - AFP/Archiv

Der Schweizer Beitrag zur Klimafinanzierung werde nur minimal erhöht, stellt der WWF weiter fest. In Bezug auf die internationale Klimafinanzierung müsse die Schweiz Worten auch Taten folgen lassen und ihre Zahlungen verdoppeln, um einen fairen Anteil zu tragen.

Die Konferenz hat sich laut dem WWF zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt: Anbieter von Innovationen im Bereich Klimaschutz, Projektentwickler und Finanzierer kämen zusammen, inspirierten sich gegenseitig und unterzeichneten oft auch konkrete Umsetzungsprojekte.

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