Winterthurer Wolfsweibchen stirbt bei Kastration

Im Winterthurer Wildpark Bruderhaus ist das einzige Wolfs-Weibchen gestorben. Die knapp vierjährige Wölfin Tara erlitt bei der Kastrations-Operation im Zürcher Tierspital einen Herzstillstand.

Die Wölfin Tara im Wildpark Bruderhaus sollte kastriert werden. Dabei erlitt sie einen Herzstillstand.
Die Wölfin Tara im Wildpark Bruderhaus sollte kastriert werden. Dabei erlitt sie einen Herzstillstand. - Stadt Winterthur

Tara sollte kastriert werden, damit das Wolfsrudel nicht weiter wächst, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Narkose im Gehege und der Transport ins Tierspital verliefen noch ohne Zwischenfälle.

Auf dem Operationstisch hatte die Wölfin dann aber einen Herzstillstand. Eine Narkose und eine Operation seien gerade bei Wildtieren immer ein Risiko, so die Stadt. Der allgemeine Gesundheitszustand eines Tiers sei nur schwer einzuschätzen, sofern nicht von Auge bereits Krankheitszeichen erkennbar seien.

Das Winterthurer Wolfsrudel besteht nach dem Tod von Tara noch aus fünf Rüden, angeführt von Leitwolf Romulus. Ein neues Wolfs-Weibchen soll für dieses Rudel nicht angeschafft werden.

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Kommentare

User #6212 (nicht angemeldet)

sehr traurig.... was die Menschen diesen Tieren antun...

User #2340 (nicht angemeldet)

Matur sagt was sie nicht will, Eingriffe!

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