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    Wetter: Im Mai 2023 regnete es weniger als in anderen Jahren

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    Bern,

    Im Mai hat es viel geregnet – so glaubt man zumindest. Denn laut Meteoschweiz blieben die Niederschlagssummen teils gar unter der Norm der vergangenen Jahre.

    Trotz vieler Regentage in der ersten Monatshälfte war der Mai 2022 nicht überdurchschnittlich nass. (Symbolbild)
    Trotz vieler Regentage in der ersten Monatshälfte war der Mai 2022 nicht überdurchschnittlich nass. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/ANDREA SOLTERMANN

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der vergangene Monat Mai war regnerisch.
    • Allerdings täuscht der Eindruck der Niederschlagssummen.
    • Denn die lagen in der Norm der vergangenen Jahre – und teils gar drunter.

    Der Mai 2023 bleibt vielen als regnerischer Monat in Erinnerung. Doch der Eindruck täuscht, trotz der vielen Niederschlagstage in der ersten Monatshälfte blieben die Niederschlagssummen vielerorts im Bereich der Norm der Jahre 1991 bis 2020 oder sogar darunter.

    Die Region zwischen dem Neuenburgersee und dem Genfersee erhielt vielerorts weniger Niederschläge als 50 Prozent der Norm, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) am Dienstag mitteilte. Überdurchschnittliche Mengen habe es vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang sowie in Teilen Graubündens gegeben.

    Lokal seien indes ungewöhnlich kräftige Niederschläge verzeichnet worden. So fielen am 5. Mai auf dem Napf innert Tagesfrist 113 Millimeter (mm). Dies sei die zweithöchste Tagessumme seit Messbeginn 1978. Im Süden blieben die höchsten Tagessummen laut dem Wetterdienst eher bescheiden mit maximalen Werten um 50 mm am 9. Mai.

    Erst das Monatsende habe im Wonnemonat verbreitet viel Sonnenschein gebracht. Mit dem Mai ende ein verbreitet trüber Frühling, zog Meteoschweiz Bilanz.

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