In dem Wallis und in der Zentralschweiz herrscht weiterhin erhebliche bis grosse Lawinengefahr. Nun kommt auch noch Regen und Neuschnee.
Die Lawinengefahr in weiten Teilen der Alpen bleibt gross. (Archivbild von Bovernier im Wallis im März 2019)
Die Lawinengefahr in weiten Teilen der Alpen bleibt gross. (Archivbild von Bovernier im Wallis im März 2019) - sda - KEYSTONE/MAXIME SCHMID

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut dem SLW herrscht im Wallis und in der Zentralschweiz grosse Lawinengefahr.
  • Nun kommt weiterer Regen und Neuschnee.

Im Wallis, im Berner Oberland und in der Zentralschweiz herrscht am Mittwoch weiterhin grosse Lawinengefahr. Der Lawinendienst SLW stufte den zentralen Alpennordhang ohne die Voralpen und das Wallis ohne Simplongebiet auf Stufe 4 von maximal 5 ein.

In den übrigen Alpengebieten besteht laut SLW weiterhin erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Das Naturgefahrenportal des Bundes warnt zudem vor Regen und Neuschnee, der bei milden Temperaturen zu nassen Lawinen führen könne.

Lawine
Eine Lawine. (Symbolbild) - Keystone

Eine Regenfront hat am Mittwochvormittag bereits die Westschweiz erreicht und soll im Laufe des Tages grosse Regenmengen über das ganze Land verteilen. Starker Wind unterbrach zudem erneut den Bahnverkehr im Appenzellerland, betroffen war die Linie Weissbad-Wasserauen in Appenzell Innerrhoden.

100 Millimeter Regen

Am Alpennordhang werden laut SRF Meteo bis Donnerstag 100 Millimeter Regen erwartet. Die grössten Mengen dürften noch am Mittwoch fallen. Mit wärmeren Temperaturen kommt neben der grossen Regenmenge auch ein erheblicher Teil Wasser von der Schneeschmelze dazu.

Vor allem Bäche und kleinere Flüsse im Jura und an den Voralpen könnten ab Mittwoch sowie am Donnerstag und bis in den Freitag hinein Hochwasser führen, schreibt SRF Meteo weiter. Lokale Überschwemmungen seien möglich.

Ein Wetterumschwung ist allerdings schon in Sicht: So soll es zu Silvester und Neujahr mehrheitlich sonnig und beinahe frühlingshaft warm werden bei Temperaturen bis zu 13 Grad.

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