Weihnachtsbaum

    Weihnachtsbaum: Droht Knappheit – und Aufpreis?

    Der Schweizer Christbaum-Markt steht unter Druck: Immer mehr importieren den Weihnachtsbaum aus dem Ausland. Nun sorgt ein Umbruch für steigende Preise.

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    Viele Schweizerinnen und Schweizer importieren ihren Weihnachtsbaum aus dem Ausland. Das setzt den Schweizer Markt unter Druck. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz werden jährlich 1,2 Millionen Tannenbäume verkauft.
    • Die Hälfte davon stammt aus dem Ausland, wo sie halb so viel kosten wie hierzulande.
    • Nun ist es zu einem Umbruch gekommen: Importierte Weihnachtsbäume werden künftig teurer.

    Die Weihnachtszeit rückt näher – und damit auch der Verkauf der Christbäume. Doch das Geschäft mit den beliebten Nordmanntannen hat eine Schattenseite, wie SRF berichtet.

    Gemeint ist der europäische Grosshandel, der Schweizer Produzenten – oft Einzelpersonen oder kleine Betriebe – zunehmend unter Druck setzt.

    Rund 1,2 Millionen Tannenbäume werden in der Schweiz jährlich verkauft. Etwa die Hälfte davon stammt aus dem Ausland.

    Vor allem Dänemark, Deutschland, Polen und die Niederlande liefern sich dabei einen harten Wettbewerb.

    Grossanbieter liefern sich harten Preiswettkampf

    Einer der Schweizer Produzenten ist Leonz Küng. Gegenüber SRF erklärt er, die Grossanbieter hätten sich über Jahre einen harten Preiswettkampf geliefert.

    Küng produziert auf einer Fläche von 20 Hektaren rund 20'000 Weihnachtsbäume pro Jahr. Auf seinem Forstbetrieb bei Bremgarten AG pflegt er die Bäume, bis sie nach zehn bis zwölf Jahren «reif» sind.

    Der Weihnachtsbaum wird künftig teurer

    Kürzlich kam es jedoch zu einer Veränderung. Nach Jahren der Überproduktion habe es in Dänemark einen starken Einbruch gegeben. Das Geschäft mit dem Weihnachtsbaum lohne sich dort kaum noch, sagt Küng.

    Für die Schweiz wird das Folgen haben: Importierte Weihnachtsbäume könnten knapp werden. Insgesamt dürfte die Tradition künftig teurer ausfallen.

    Kaufst du deinen Tannenbaum in der Schweiz oder im Ausland?

    Die inländische Produktion funktioniere hingegen gut, sagt Küng. Dennoch greifen viele Kundinnen und Kunden zu einem Importbaum, der etwa halb so viel kostet wie ein Schweizer Tannenbaum.

    Das Grundproblem bleibt für alle Produzenten gleich: Eine schnelle Reaktion auf Markttrends und Preisveränderungen ist aufgrund der langen Reifezeit der Tannen kaum möglich.

    Kommentare

    User #2768 (nicht angemeldet)

    Last die bäume leben und es ist kein grunrecht die zu töten

    User #3236 (nicht angemeldet)

    Christbäume werden speziell und einzig und alleine zu diesem Zweck gezüchtet! Also von wegen Knappheit! Man weiss haargenau was gebraucht wird und was man alles verkaufen will! Aber wenn man natürlich mehr dafür verlangen kann als bisher geglaubt, so springt jeder natürlich gerne auf dieses Züglein auf!

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