Wasser

    Wasser knapp: Grindelwald droht Verschwendern mit 5000 Franken Busse

    Wasser wird knapp: Grindelwald dreht die Brunnen ab. Wer zu viel verbraucht, riskiert 5000 Franken Busse.

    Grindelwald BE
    Die Gemeinde Grindelwald BE im Berner Oberland. - Jungfrau Region Tourismus AG

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gemeinde Grindelwald BE stoppt öffentliche Brunnen und kontrolliert private Wasserverbote.
    • Wer Rasen bewässert oder Pools füllt, riskiert eine Busse von 5000 Franken.
    • Die Massnahmen sollen Trinkwasser sparen und Löschwasser für Brände sichern.

    Die anhaltende Trockenheit setzt Grindelwald BE zu. Weil die Quellen deutlich weniger Wasser liefern, greift der Gemeinderat zu drastischen Massnahmen.

    Ab sofort müssen sämtliche Brunnen, die am Gemeindenetz angeschlossen sind, abgestellt werden. Ausgenommen sind Tränkebrunnen für Tiere.

    Bis zu 5000 Franken Busse

    Auch Private müssen ihren Wasserverbrauch einschränken. Sonst drohen Konsequenzen.

    Das Bewässern von Rasen und Grünflächen sowie das Befüllen von Pools und Whirlpools ist verboten. Ebenso soll auf das Bespritzen von Plätzen, Terrassen und Gehwegen verzichtet werden.

    Die Gemeinde will die Einhaltung der Vorgaben kontrollieren. Bei Verstössen droht eine Busse von maximal 5000 Franken.

    Genug Löschwasser für Brände

    Der Gemeinderat begründet die Massnahmen mit der anhaltenden Hitze und Trockenheit, wie die «Plattform J» zuerst berichtete.

    Macht dir der Wassermangel Sorgen?

    Die Quellschüttungen seien «markant zurückgegangen». Gleichzeitig ruft der Gemeinderat die Bevölkerung dazu auf, «haushälterisch und sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen».

    Die Einschränkungen sollen nicht nur die Trinkwasserversorgung sichern. Auch im Fall eines Brandes müsse genügend Löschwasser zur Verfügung stehen.

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    Kommentare

    User #5569 (nicht angemeldet)

    In Wittenbach wird sogar noch die Tiefgarage während zwei Tagen mit Hochdruck gereinigt. Aber die Gemeinde ruft zum Wasser sparen auf......

    User #2658 (nicht angemeldet)

    Top! Das kenne ich schon von den Touristen-Orten in Spanien. Die Einheimischen müssen Wasser sparen, damit das blaue Gold in den (teuren) Hotels 24 Stunden fliessen kann. Eine "wunderbare", aber keine verwunderliche Entwicklung. Bald gibts in den Bergdörfern einen Aufstand gegen Touris wie auf Malle etc.

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