Wasewachser: Volksmusikkapelle jubiliert
Wasewachser, die Volksmusikformation aus Wiesendangen, feiert 35-Jahr-Jubiläum.

Für alle, die nicht in Wiesendangen aufgewachsen sind: Wasewachs ist das Pseudonym für Wiesendangen im autobiografischen Roman «Öppi vo Wasewachs», geschrieben von Arnold Kübler (1890-1983). Dieses Pseudonym bot sich als Name für die damals frischgebackene Volksmusikkapelle an, als sie vor 35 Jahren gegründet wurde, so die Medienmitteilung. Mit Blick auf die 700-Jahr-Feiern zur Gründung der Eidgenossenschaft wurden im Jahr 1991 in Wiesendangen wurde unter anderem ein Laientheater gegründet.
Dabei kam die Idee auf, das Theater musikalisch begleiten zu lassen – ähnlich wie beim berühmten Komödienstadel. Als Ansprechpartner bot sich Klarinettist Walter Waespi an. Mit Röbi Staub wurde ein weiterer Ländlermusikant aus Wiesendangen ins Boot geholt.
Für das Projekt konnten Monika Bosshard (damals Klavierlehrerin in Wiesendangen) und das musische Multitalent Georg Pfister, Lehrer in Wiesendangen, gewonnen werden. Nach intensiven Vorbereitungen trat die Gruppe anlässlich der ersten Aufführungen des Laientheaters als Unterhaltungs- und Tanzkapelle auf. Dazu musste natürlich ein Name her – eben das Pseudonym Wasewachser. Es folgten Auftritte im In- und Ausland.
Dieser Artikel ist zuerst in der «Winterthurer Zeitung» erschienen.






