Wahlen 2023: Umfrage zeigt – Schweizer wählen kurzfristig
Wer muss am Sonntag aufgrund der Wahlen 2023 noch zur Urne rennen? Nau.ch hat sich in Zürich nach dem aktuellen Stand umgehört.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die eidgenössischen Parlamentswahlen stehen bevor.
- Haben Schweizer schon gewählt? Oder geht es am Sonntag zur Urne?
- Nau.ch hat sich in der Stadt Zürich umgehört.
Am Sonntag ist es so weit: Die Schweiz wählt ein neues Parlament. Allgemein wird bei den Wahlen 2023 allerdings keine sehr hohe Stimmbeteiligung erwartet. Stand Mittwoch lag die Zahl der eingegangenen Wahlcouverts in den grösseren Städten teils unter dem Vorjahresstand.
Sind Herr und Frau Schweizer einfach nur abstimmungsfaul? Oder rennen viele Stimmberechtigte am Sonntag noch zur Urne? Nau.ch hat sich in Zürich umgehört.
«Warte normalerweise nicht so lange»
Ganz vorbildlich hat Delia bereits vor zwei Wochen gewählt. «Für mich war der Fall klar, was wählen.» Deshalb habe sie es so schnell wie möglich erledigt.
Bei Kira hingegen war die Sache dann schon etwas knapper. Sie hat den Wahlbrief am Dienstag abgeschickt. Doch warum so kurzfristig? «Ich warte normalerweise nicht so lange, ich war noch im Ausland», rechtfertigt sich die Zürcherin. Ansonsten würde sie jeweils sofort abstimmen, denn: «Es ist mega wichtig, gerade bei jungen Leuten.»
Auch Vitus hat das Couvert erst am Dienstag in den Briefkasten geschmissen. Ob der St.Galler lange für seine Entscheidung gebraucht hat? «Das kommt darauf an. Bei Abstimmungen eher weniger, bei Wahlen aber schon.»
Einer, der bis jetzt noch nicht gewählt hat, ist Jack. «Ich konnte mich noch nicht entscheiden», sagt der Zürcher. Er habe sich erst noch genauer informieren wollen. Und sowieso wähle er meistens erst im letzten Moment.
Wahlen 2023: Rechtsrutsch erwartet
Letzten Prognosen zufolge dürfte es bei den Wahlen 2023 einen Rechtsrutsch geben. In Umfragen geht die SVP als Gewinner hervor. Doch auch der SP werden Erfolge vorausgesagt.
Hingegen müssten die Grünen laut dem Wahlbarometer von Sotomo den grössten Verlust hinnehmen. Sie würden unter die Zehn-Prozent-Schwelle sinken. Mitte und FDP dürften sich demnach ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz liefern.

















