Votum für koordiniertes Vorgehen der Kantone in Femizid-Bekämpfung

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Tatpersonen häuslicher Gewalt sollen künftig elektronisch überwacht werden können – dafür spricht sich der Vorstand der KKJPD im Kampf gegen Femizide aus.

    Häusliche Gewalt
    Künftig sollen Personen, die häusliche Gewalt ausüben, elektronisch überwacht werden können. (Symbolbild) - sda

    Tatpersonen von häuslicher Gewalt sollen aktiv elektronisch überwacht werden können. Der Vorstand der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) hat sich an einer Klausurtagung für ein gesamtschweizerisch koordiniertes Vorgehen zur Bekämpfung von Femiziden ausgesprochen.

    Der Vorstand der Konferenz reagiere mit Besorgnis auf die hohe Anzahl an Femiziden im laufenden Jahr, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Davon ausgehend sollten die Qualitätsstandards für das kantonale Bedrohungsmanagement überprüft und angepasst werden, um Femizide besser verhindern zu können.

    So genehmigte der Vorstand gemäss Communiqué ein Projekt zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen gegen häusliche Gewalt. Unter anderem solle der Informationsaustausch zwischen den Behörden optimiert werden.

    Einheitliche Überwachung bei Femizid-Gefahr

    Konkret befürwortet der Konferenz-Vorstand eine nationale Lösung für eine aktive Überwachung von potentiellen Tatpersonen für ein Femizid. Der «Verein Electronic Monitoring», dem 22 Kantone angehören, solle die Grundlage für eine einheitliche Überwachungszentrale schaffen. Die Vereinsversammlung werde Ende November über die konkrete Umsetzung entscheiden, heisst es.

    Ein elektronisches Monitoring und ein Alarmsystem mit Fussfesseln für Gewalttäter fordert auch Bundesrat und Justizminister Beat Jans (SP). Als Vorbild für die Überwachung und das Alarmsystem nannte er in einem Zeitungsinterview im Juli Spanien. In dem Land habe man die Mittel gefunden, Frauen besser zu schützen, sagte er, nachdem er sich dort über Schutzmassnahmen hat informieren lassen.

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    Kommentare

    User #4753 (nicht angemeldet)

    Such schwere CH Gewalttäter sind viel härter zu bestrafen bzw die Zuständigen sollten zumindest wissen was schwere Gewalt für Opfer in der Realität bedeutet anstelle die Täter entschuldigend freisprechen zu wollen.

    User #3712 (nicht angemeldet)

    Was sagt de IZRS dazu?

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    Corcelles
    Femizid

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