Vorlage zu neuen Kostenzielen im Gesundheitswesen steht

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die Pläne zu Kostendämpfungen im Gesundheitswesen waren nahezu fertig. Nun konnten sich National- und Ständerat auch im letzten Punkt einigen.

    Die Mitte-Partei will mit einer Volksinitiative den Trend stetig steigender Gesundheitskosten stoppen. Das Parlament hat nun einen Gegenvorschlag dazu fertiggestellt. (Archivbild)
    Die Mitte-Partei will mit einer Volksinitiative den Trend stetig steigender Gesundheitskosten stoppen. Das Parlament hat nun einen Gegenvorschlag dazu fertiggestellt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

    Das Parlament will das Kostenwachstum im Gesundheitswesen mit der Einführung von Kosten- und Qualitätszielen dämpfen. Die Räte haben die letzte Differenz im indirekten Gegenvorschlag zur Kostenbremse-Initiative der Mitte-Partei bereinigt.

    National- und Ständerat waren sich seit längerem im Grundsatz einig, dass Leistungen nicht mehr von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden, wenn ein evidenzbasiertes Verfahren ergeben hat, dass sie nicht oder nicht mehr wirksam, zweckmässig oder wirtschaftlich sind.

    Letztes Detail geklärt

    Der Nationalrat wollte ursprünglich jedoch im Gegensatz zum Ständerat, dass unabhängige Dritte mit einem solchen Verfahren beauftragt werden müssen. Am Donnerstag hat der Nationalrat nun auf diesen Passus im Gesetz verzichtet und ist dem Ständerat gefolgt. Damit wurde die letzte Differenz im geänderten Bundesgesetz über die Krankenversicherung ausgeräumt.

    Die Vorlage mit mehreren Massnahmen zur Kostendämpfung, unter anderem der Vorgabe von Kostenzielen, ist damit bereit für die Schlussabstimmungen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    4 Interaktionen
    Krankenkassen

    MEHR AUS STADT BERN

    YB Fassnacht Schweizer Nati
    3 Interaktionen
    Bei Sieg in Luzern
    gg
    43 Interaktionen
    Welt-Neuheit
    Rendez-vous Bundesplatz
    2 Interaktionen
    «Natur pur»
    BSV Bern
    Handball