Vier Gemeindeinitiativen, die sich für erneuerbare Energien stark machen, sind in Hochdorf zustande gekommen. Die Initianten reichten die je geforderten 500 Unterschriften fristgerecht ein.
Feriendorf Wasserkuppe
Neu gebaute Holzhäuser stehen im Feriendorf auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe. Das Feriendorf wurde beim Hessischen Tourismustag in Bad Soden-Salmünsterin in der Kategorie «Nachhaltigkeit» für vorbildliche Tourismusprojekte ausgezeichnet. - dpa
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Der Gemeinderat habe die Unterschriften beglaubigt, hiess es auf der Gemeinde am Donnerstag auf Anfrage. Die Sammelfrist war am 22. Oktober abgelaufen. Die vier Initiativen werden nun vom Bauamt auf ihre inhaltliche Gültigkeit hin überprüft.

Es handelt sich um die Volksbegehren «Hochdorf heizt erneuerbar», «Hochdorf heizt erneuerbar - ab 2030 erst recht», «Hochdorf nutzt die Solarenergie» und «Hochdorf ist bereit für emissionsfreie Fahrzeuge».

Die Initianten streben in gewissen Gebieten in der Gemeinde eine Verpflichtung für Heizungssysteme mit erneuerbarer Energie an bei Neuinstallationen oder Ersatz. Ab 2030 sollen dann alle Heizungssysteme auf solchen Technologien beruhen.

Zudem soll ein Reglement geschaffen werden, dessen Ziel die Förderung von Solarstromproduktion in der Gemeinde ist. Schliesslich soll ein weiteres Reglement festhalten, dass in Sammelgaragen von Mehrfamilienhäusern mit mehr als vier Parkplätzen die Gebäudebesitzer innert drei Jahren Leerrohre für gut zugängliche Elektroanschlüsse für Elektrofahrzeuge installieren.

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