Vier Franzosen nach Autodiebstahl in Biel BE gefasst
Vier Franzosen sind nach dem Diebstahl eines Luxusautos in Biel BE und einer Verfolgungsjagd durch den Kanton Jura bis nach Frankreich festgenommen worden. Der Fahrer beging auf der Flucht zahlreiche Verkehrsdelikte und fuhr trotz vier beschädigter Reifen weiter.

Das als gestohlen gemeldete Fahrzeug war am 9. August bei der Einfahrt auf die A16 in Chevenez JU von einer Patrouille des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) entdeckt worden. Der Fahrer missachtete die Aufforderung zum Anhalten und flüchtete.
Im zweispurig im Gegenverkehr befahrenen Mont-Terri-Tunnel und in Saint-Ursanne JU führte er laut BAZG mehrere gefährliche Manöver aus. Anschliessend fuhr er auf der A16 in entgegengesetzter Richtung weiter.
An der Verfolgung beteiligten sich mehrere Patrouillen des BAZG, der jurassischen Kantonspolizei und der Stadtpolizei Pruntrut. Auch sogenannte Stop-Sticks kamen zum Einsatz. Obwohl dadurch alle vier Reifen des Fluchtautos beschädigt wurden, setzte der Fahrer seine Fahrt fort und überquerte die Grenze nach Frankreich.
Mit Zustimmung der zuständigen französischen Behörden folgten ihm die Schweizer Einsatzkräfte über die Grenze. Rund 20 Kilometer von der Schweiz entfernt wurde das Fahrzeug schliesslich in Wolschwiller (F) gestoppt.
Im Kofferraum fanden die Einsatzkräfte Gegenstände, die für Einbrüche verwendet werden können. Die vier Insassen im Alter von 19, 22, 23 und 25 Jahren leben in Frankreich. Sie wurden der französischen Gendarmerie übergeben.






