Vermummter wirft Brandsatz im Bahnhof Oerlikon
Ein vermummter Mann hat am Dienstagnachmittag im Bahnhof Oerlikon eine brennende Flasche auf ein Perron geworfen. Passanten hielten den flüchtenden 33-jährigen Schweizer kurz darauf zurück, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte.

Der Mann zündete die mit Flüssigkeit gefüllte Glasflasche an und warf sie über die Gleise, wie die Stadtpolizei Zürich in ihrer Mitteilung schrieb. Beim Aufprall in der Nähe eines Treppenabgangs zerbrach das Gefäss und der Inhalt fing Feuer. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Nach der Tat rannte der Täter über die Gleise in Richtung des angrenzenden ABB-Areals davon. Kurz darauf schritten unbeteiligte Personen ein und hielten ihn bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Die Polizei nahm den Mann daraufhin fest und brachte ihn für weitere Abklärungen auf eine Wache.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich viele Reisende auf den Perrons des Bahnhofs. Einige Personen standen unmittelbar neben dem Aufprallort der Brandflasche – sie verliessen die Örtlichkeit aber noch vor dem Eintreffen der Polizei, wie es weiter hiess. Der Bahnverkehr musste nicht unterbrochen werden.
Die Hintergründe sowie das Motiv für den Wurf des Brandsatzes sind noch völlig unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.






