Vandalismus! Schüler müssen in Beringen SH WCs selber putzen

    Redaktion
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    Schaffhauserland,

    Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule in Beringen SH müssen die WCs neu selbst putzen. Grund: Vandalismus und Verschmutzungen.

    Primarschule Beringen
    Die Primarschule in Beringen SH kämpft mit Vandalismus und Verschmutzungen auf den Toiletten. - Schule Beringen

    Eine Primarschule im Kanton Schaffhausen sorgt derzeit für Gesprächsstoff. In Beringen müssen die Schülerinnen und Schüler die WCs selbst reinigen.

    Grund: «Leider kommt es in den Schulhaustoiletten immer wieder zu Vandalismus und absichtlicher Verschmutzung.» Das schreibt eine Schulleiterin laut «20 Minuten» in einem Schreiben an die Eltern.

    Darin heisst es weiter: «Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Schüler Verantwortung für die von ihnen genutzten Räume übernehmen und sorgfältig mit der schulischen Infrastruktur umgehen.»

    Trotz verschiedener Gegenmassnahmen sei es nicht gelungen, das Vandalismus-Problem in den Griff zu bekommen. Sogar eine Regulierung der WC-Besuche hätte keine Verbesserung gebracht.

    Hand aufs Herz: Hinterlässt du das WC immer sauber?

    Florian Wohlwend, der zweite Schulleiter, erklärt gegenüber «20 Minuten», worum es bei der Massnahme geht. Es handle sich nicht um eine Bestrafung der Kinder. Auch solle das Reinigungspersonal nicht ersetzt werden. Vielmehr stehe ein «pädagogischer Ansatz» im Vordergrund.

    Die Umsetzung der WC-Reinigung sei dem Alter der Kinder angepasst. Lehrpersonen begleiten die Schülerinnen und Schüler dabei. Zudem würden alle geltenden Hygienestandards eingehalten, so Wohlwend.

    «Nicht zumutbar»

    Nicht alle Eltern sind mit der Entscheidung der Primarschule Beringen einverstanden. Ein Vater bezeichnet die Massnahme als «nicht zumutbar» und «nicht zielführend».

    WC Schule
    Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule in Beringen SH haben ein neues Ämtli: Sie müssen die WCs selbst reinigen. (Symbolbild) - depositphotos

    Schulleiter Wohlwend nimmt die Kritik zur Kenntnis. «Wir haben Verständnis dafür, dass die Massnahme Diskussionen auslösen kann», sagt er.

    Trotzdem hält die Schule an ihrem Vorgehen fest. Wohlwend unterstreicht dabei einen grundsätzlichen Wert: Respekt gegenüber Räumen, Mitmenschen und Materialien sei eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Miteinander.

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    Kommentare

    User #3475 (nicht angemeldet)

    Ich hätte meinen drei Kindern... Wenn die sowas geboten hätten

    User #3475 (nicht angemeldet)

    Deren Eltern haben voll versagt. Toll greift die Schule durch

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