Valérie Dittli lässt Kandidatur für Waadtländer Staatsrat offen

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Lausanne,

Die Waadtländer Mitte-Staatsrätin Valérie Dittli hat ihre Entscheidung über eine erneute Kandidatur für die Kantonsregierung noch nicht bekannt gegeben.

Waadtländer Valérie Dittli
Staatsrätin Valérie Dittli: Das Waadtländer Grossratspräsidium hat die Eröffnung eines Strafverfahrens genehmigt. (Archivbild) - keystone

Valérie Dittli will ihren Entscheid in den nächsten Tagen öffentlich machen. Ursprünglich sollte die Staatsrätin ihren Entscheid bis Dienstagabend bei einer Sitzung mit dem Parteipräsidium in Renens VD mitteilen, wie die Mitte Waadt am späten Abend schrieb. Eine Ankündigung werde zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Der Präsidiumsausschuss setze seine Arbeit fort und werde den Parteigremien verschiedene Szenarien unterbreiten. Diese sollen zunächst dem Kantonalvorstand am 20. August und danach der Delegiertenversammlung am 2. September vorgelegt werden.

In einem gleichzeitig veröffentlichten Strategiepapier bezeichnet das Parteipräsidium ein Mitte-Bündnis mit einer neuen Kandidatur für den Staatsrat als strategisch günstigste Option. Alle konsultierten Parteien aus der Mitte und von rechts hätten erklärt, eine erneute Kandidatur Dittlis wäre ein Hindernis für ein Wahlbündnis.

Ob die Partei eine mögliche Kandidatur Dittlis weiterhin offiziell unterstützt, liess Parteipräsident Giancarlo Sergi auf Anfrage von Keystone-SDA offen. «Wir warten vorerst auf ihre Antwort», sagte er. Sollte Dittli erneut antreten, müsste die Parteibasis an der Delegiertenversammlung vom 2. September über ihre Unterstützung entscheiden.

Die Wahlen für den Waadtländer Staatsrat finden am 28. Februar 2027 statt. Von den amtierenden Regierungsmitgliedern haben Frédéric Borloz, Isabelle Moret und Christelle Luisier (alle FDP) sowie Vassilis Venizelos (Grüne) angekündigt, erneut zu kandidieren. Zuletzt gab die SP-Nationalrätin Jessica Jaccoud ihre Kandidatur bekannt – sie will zusammen mit dem amtierenden Staatsrat Roger Nordmann auf ein Dreierticket der SP.

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Kommentare

User #3371 (nicht angemeldet)

Die Dame brauchtd Mut wenn sie nochmals antritt und vielleicht gewählt wird. Sie hat die gesamte Regierung gegen sich, das wäre ein Grund die Segel zu streiche in diesem unübersichtlichen Haufen. Der ehemalige Staatsrat Broulis, der für das Ganze verantworlich ist, kommt ja gut weg und sonnt sich als Ständerat.

User #8002 (nicht angemeldet)

Die ganzen Vorgänge um Frau Dittli, von ihrer Seite wie von offizieller politischer Seite, sind völlig im Dunkeln. Hinter den Kulissen spielt sich mehr ab als davor. Es wäre etwa an der Zeit, wenn etwas Transparenz in die Sache gegeben würde. Gerade in der Waadt: Liberté et Patrie. Sonst gilt: La Liberté est parti.

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