Unbekannte Täterschaft bricht in Glarus in Waffengeschäft ein

Keystone-SDA
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Glarus,

Eine bisher unbekannte Täterschaft ist in der Nacht auf Mittwoch in ein Waffengeschäft in Glarus eingebrochen. Sie entwendete gemäss Polizeiangaben eine unbekannte Anzahl Waffen und flüchtete. Seit 2025 häufen sich schweizweit die Einbrüche in Waffengeschäfte.

Glarus
Die Kantonspolizei Glarus fahndet nach den Tätern eines Einbruchs in ein Waffengeschäft. - keystone

Die Meldung über den Einbruch ging gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Glarus vom Mittwoch kurz nach 3.10 Uhr ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Täterschaft bereits geflüchtet.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich diese durch ein eingeschlagenes Fenster gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten des Waffengeschäfts. Nach dem Diebstahl einer unbekannten Anzahl Waffen flüchteten die Einbrecher anschliessend in eine unbekannte Richtung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Kantonspolizei Glarus, unterstützt durch die Polizeikorps der Nachbarkantone Schwyz, St. Gallen und Uri, verlief zunächst ohne Erfolg.

In den vergangenen Wochen kam es in verschiedenen Kantonen zu Einbrüchen in Waffengeschäften. Zuletzt meldete die Luzerner Polizei, dass am frühen Samstagmorgen in Malters LU zwei Männer versucht hätten, in ein Waffengeschäft einzubrechen. Nach einer Flucht mit einem mutmasslich gestohlenen Fahrzeug wurden die beiden Männer in Sempach LU festgenommen.

Am frühen Freitagmorgen in der vergangenen Woche rammte ausserdem ein Auto die Eingangstür eines Waffengeschäftes in Kreuzlingen im Thurgau, und die Täterschaft entkam. Nur eine Nacht zuvor hatte die Polizei in Solothurn ebenfalls einen Einbruch in ein Waffengeschäft gemeldet. Dabei kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Die unbekannte Täterschaft konnte dennoch flüchten.

Erst vor rund zehn Tagen – also noch vor den zuvor genannten Einbrüchen – gab das Bundesamt für Polizei (Fedpol) gegenüber Keystone-SDA an, dass seit Januar 2026 23 Einbrüche oder Einbruchsversuche in Waffengeschäfte registriert worden seien.

Auffällig dabei: in fast allen Fällen handelt es sich laut den jeweiligen Mitteilungen der Polizei um Diebesbanden aus dem Ausland, insbesondere aus Frankreich, welche die Einbrüche durchführen und in der Folge die Flucht antreten.

Das Fedpol hat Hinweise darauf, dass die in der Schweiz entwendeten Waffen nach Frankreich überführt werden. Die Waffen würden dann innert kurzer Zeit bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppierungen eingesetzt.

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Kommentare

User #3350 (nicht angemeldet)

Ist es nicht möglich diese Verbrecher zu stoppen?

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sdf
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