Übertragung der Schweinekrankheit im Kanton Solothurn gestoppt
Die Übertragung der Enzootischen Pneumonie (EP) im Kanton Solothurn in drei Bauernhöfen ist eingedämmt worden. Die von der Schweinekrankheit betroffenen Betriebe sind saniert, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte.

Die Schweinebestände von zwei der betroffenen Betriebe wurden geräumt und anschliessend saniert. Ein dritter Betrieb, der als Mastbetrieb fungierte, wurde seuchenfrei getestet, wie es weiter hiess. Die für die Betriebe verhängten Sperren sind aufgehoben worden.
Die Enzootische Pneumonie, eine ansteckende Lungenentzündung, hatte seit September drei Solothurner Schweinebetriebe befallen. Der Veterinärdienst des Kantons Solothurn hatte Anfang Oktober wegen der für Schweine ansteckenden Lungenentzündung zwei Bauernhöfe geräumt: Dabei sind 80 Sauen und 50 Jungtiere geschlachtet, 930 Schweine getötet und 1200 Jungtiere lebend exportiert worden.
Für Menschen stellt die Krankheit gemäss Mitteilung keine Gefahr dar. Ein Schweine- respektive Ferkelproduktionsring ist ein arbeitsteiliger Zusammenschluss mehrerer Betriebe. Aufgrund der Rotation der Schweine über mehrere Betriebe könne in einem Seuchenfall die Krankheit ebenfalls über alle Betriebe verschleppt werden.
Von den angeordneten Massnahmen betroffen waren laut Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen 20 Zuchtbetriebe in sechs Kantonen sowie 40 Mastbetriebe in 14 Kantonen.






