Über halbe Kiste: Platz vor Grabenhalle wird zur grünen Oase
Der Platz vor der Grabenhalle wird zur grünen Begegnungszone. Für 550’000 Franken entsiegelt die Stadt St. Gallen die Fläche und schafft neue Sitzgelegenheiten.

Der Platz vor der Grabenhalle soll für 550'000 Franken entsiegelt, stärker begrünt und zu einer öffentlichen Begegnungsfläche mit höherer Aufenthaltsqualität umgestaltet werden.
Das St. Galler Stadtparlament genehmigt den Kredit mit 40 Ja, 14 Nein bei 2 Enthaltungen.
Mehr Grün, weniger Asphalt
Die bereits erfolgte Reduktion der 18 Parkplätze auf sechs schafft den nötigen Raum für eine umfassende Umgestaltung. Ziel ist es, den Platz zu einer einladenden Begegnungsstätte zu entwickeln, die zum Verweilen einlädt.
Robuste Sitzgelegenheiten aus Holz und schattige Bereiche unter bestehenden sowie neu gepflanzten Bäumen sollen für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Neue Sträucher und Büsche verbessern das Mikroklima und fördern die ökologische Vielfalt.

Ein grosser Teil der bisher versiegelten Asphaltflächen wird entfernt und durch zusätzliche Bepflanzung ersetzt. Der geplante Trinkbrunnen wird mit einer Steuerung ausgestattet, sodass er im Winter und nach Bedarf ausser Betrieb genommen werden kann.
Altglas und Infrastruktur bleiben
Die Altglassammelstelle bleibt bestehen, wird jedoch neben den Haupteingang zur Grabenhalle verlegt. Die Messstation von «Ostluft» wird in eine multifunktionale Litfasssäule integriert. Diese bietet neben freier Plakatierung auch Strom- und Wasseranschlüsse für Veranstaltungen.
Der Platz soll sich als niederschwelliger Treffpunkt etablieren, der neue Möglichkeiten der Begegnung bietet. Die Bauarbeiten sollen im April 2027 starten und bis Ende September umgesetzt werden. Die Pflanzarbeiten können je nach Witterung allenfalls erst im Frühjahr 2028 erfolgen.
Parlament sagt Ja zur Aufwertung
Mit der Kreditgenehmigung durch das Stadtparlament ist der Weg für die Umgestaltung frei. Die Investition von 550'000 Franken soll den Platz zu einem attraktiven Ort im Stadtgefüge machen.
Die Kombination aus Begrünung, Sitzmöglichkeiten und multifunktionaler Infrastruktur zielt darauf ab, die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu erhöhen.
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst in den «St. Galler Nachrichten» erschienen.








