Trotz Hitze-Sommer: Kein Glace-Ansturm bei Berner Kult-Gelateria
Das kommt überraschend: Während den Hitze-Phasen im Sommer verkaufte die Gelateria di Berna nicht mehr Glace als sonst.

Schwitzen! Das kommt einem als Erstes in den Sinn, wenn man an den vergangenen Sommer zurückdenkt. Die Schweiz erlebte einen historischen Hitze-Sommer.
Ob in den Bergen, an Gewässern oder in den Badis – vielerorts, wo man sich abkühlen konnte, wurden daher Besucherrekorde aufgestellt. Und natürlich durfte vielfach auch eine Glace zur Abkühlung nicht fehlen.
Da liegt die Vermutung nahe, dass möglicherweise auch hier der Ansturm gross war und Rekordverkäufe verzeichnet wurden. Überraschung: Dem ist nicht so – jedenfalls bei der Gelateria di Berna.

«Wir haben in den Hitze-Phasen kaum mehr als sonst verkauft. Es war schlicht zu heiss, um nicht an der Aare, der Limmat oder dem Rhein zu verweilen», verrät Hansmartin Amrein, Mitgründer der Gelateria di Berna, gegenüber dem BärnerBär.
Das Geschäft habe sich dadurch in die Abendstunden verlagert. Vor allem nach der Dämmerung und teilweise erst nach 21 Uhr sei am meisten der Berner Kult-Glace verkauft worden. Eine Herausforderung für die Mitarbeitenden.

Trotzdem blickt die Gelateria di Berna «sehr zufrieden» auf die Saison zurück. «Vor allem der schöne und milde September wird uns auf Ende Jahr eine neue Benchmark setzen», sagt Amrein. Auch der Start in den Oktober sei aussergewöhnlich gut verlaufen.
Die Glace-Saison endet bei der Gelateria di Berna wie üblich im November. «Wir schliessen immer entweder in der ersten oder zweiten Novemberwoche alle Gelaterias», so Amrein.








