Tragödie am ESAF 2025: Mann (33) von Zug erfasst und gestorben
Am Freitagabend ist es am ESAF 2025 zu einem tragischen Unfall gekommen. Eine Person wurde von einem Zug erfasst und starb noch am Unfallort.
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Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitagabend kam es beim Schwingfest im Kanton Glarus zu einem tödlichen Zugunfall.
- Ein 33-Jähriger wurde von einem Zug erfasst und starb noch auf der Unfallstelle.
- Es ist unklar, wie der Mann die abgesperrten Gleise erreichen konnte.
Am Freitagabend wurden die Feierlichkeiten beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF 2025) von einer Tragödie überschattet. Es kam es zu einem tödlichen Unfall mit einem Zug. Ein 33-Jähriger verstarb noch vor Ort.
Markus Denzler, Kommandant der Kantonspolizei Glarus, erklärte vor Ort, dass kurz vor 21 Uhr die Meldung eingegangen sei, auf dem Gleis zwischen Näfels und Netstal sei es zu einem Vorfall gekommen.
Bei diesem sei eine Person von einem Zug erfasst worden.

Laut Denzler hatte sich die Person beim Unfall derart schwere Verletzungen zugezogen, dass sie noch vor Ort verstorben sei.
Die Unfallstelle befindet sich in der Nähe des offiziellen Campingplatzes.

«Müssen abklären, wie es dazu kommen konnte»
Der Polizeikommandant sagte am späten Freitagabend: «Wie es zum Unfall kommen konnte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Wir müssen abklären, wieso die Person über die Absperrung steigen konnte, die die Gleise schützen.»
Er erklärte, dass am ESAF die Gleise beidseitig von zwei Meter hohen Zäunen abgesperrt seien. So soll sichergestellt werden, dass ein solcher Unfall eigentlich nicht passieren kann.

Vor Ort war laut Denzler die Kantonspolizei, Feuerwehr, Sanität, SBB und ein Care Team. «Insgesamt standen etwa 40 Personen im Einsatz.»
ESAF 2025: SBB meldete Personenunfall
Die SBB meldete am späten Freitagabend zunächst einen Unterbruch des Bahnverkehrs zwischen Näfels-Mollis und Netstal. Betroffen war damit genau der Bereich, wo das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF 2025) stattfindet.

Die Rede war von einem Personenunfall. Einige Zeit stand offenbar alles still, die SBB setzte eigenen Angaben zufolge Ersatzbusse ein. Wer vor Ort war, musste sich auf Verspätungen und Ausfälle einstellen.