Ein 35-jähriger Skifahrer ist am frühen Samstagnachmittag ausserhalb der markierten Piste am Titlis NW tödlich verunfallt.
Die Rega konnten den verunglückten Skifahrer am Titlis nur noch tot bergen. (Archivbild)
Die Rega konnten den verunglückten Skifahrer am Titlis nur noch tot bergen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 35-Jähriger ist am Samstag beim Skifahren am Titlis NW tödlich verunfallt.
  • Ein Freerider fand ihn abseits der Piste, die Rega konnte ihn nur noch tot bergen.

Ein 35-jähriger Skifahrer ist am Samstag abseits der Piste auf dem Titlis tödlich verunfallt. Er stürzte im Steilen mehrere hundert Meter ab und konnte nur noch tot geborgen werden.

Der philippinische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz war zunächst mit einer Gruppe Skifahrer auf der Piste Rindertitlis unterwegs, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Sonntag mitteilte.

Er verliess jedoch die Gruppe im Gebiet Ängi in Richtung Lange Wand, um ausserhalb der markierten Piste zu einem vorgängig vereinbarten Treffpunkt zu gelangen.

Freerider fand Verunfallten

Weil er dort nicht erschien war, alarmierten die übrigen Gruppenmitglieder den Pistenrettungsdienst der Titlis-Bergbahnen. Gleichzeitig fand ein Freerider den verunfallten Skifahrer im unwegsamen Gelände.

Die aufgebotene Rettungsflugwacht Rega konnte den Verunfallten nur noch tot bergen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Verunfallte rund 300 Meter im steilen Gelände abgestürzt sein und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen haben.

Spezialisten der Kantonspolizei Nidwalden ermitteln nun in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nidwalden den genauen Unfallhergang.

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