Stress

Tierschützer warnen vor 1.-August-Stress und geben Tipps

Keystone-SDA
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Obwalden,

Feuerwerk, Böller und lautes Knallen am 1. August bedeuten für Tiere Angst und Stress. Davor warnen Tierschutzorganisationen seit Jahren. Nun stimmt das Volk mit der Feuerwerksinitiative im November über weitgehende Einschränkungen für Verkauf und Verwendung lauter Feuerwerkskörper ab. Bis es so weit ist, geben Tierschützer konkrete Ratschläge.

Hunde zittern, verstecken sich oder versuchen panisch zu flüchten, wie es in einer Mitteilung der Stiftung TBB Schweiz (Tierschutz beider Basel) heisst. Katzen ziehen sich zurück oder verschwinden tagelang. Auch Pferde, Kleintiere und Vögel reagieren demnach oft empfindlich auf die ungewohnten Geräusche. Jedes Jahr gingen Tiere verloren oder verletzten sich auf der Flucht vor dem Lärm.

Doch nicht nur Haustiere würden unter den Feuerwerken leiden. Auch Wildtiere würden aufgeschreckt. Sie verlassen demnach ihre Verstecke, flüchten in Panik oder verlieren den Kontakt zu ihren Jungen. Für viele Tiere bedeute der Nationalfeiertag deshalb vor allem eines: Stress.

Mehr Glück haben Tiere in Gemeinden, die bereits auf eigene Initiative Feuerwerk verbannt haben. Das sind gemäss dem Verein Tierschutz-Helfer über hundert Gemeinden vorwiegend in der Deutschschweiz, darunter 48 im Kanton Zürich, 42 in Graubünden und 11 im Aargau.

Mit einigen einfachen Massnahmen können Tierhalterinnen und Tierhalter in Gemeinden mit Feuerwerk laut der Stiftung TBB Schweiz ihren Tieren aber dennoch helfen, den 1. August möglichst ruhig zu überstehen. Die Stiftung wendet sich mit folgenden Tips an Menschen mit Tieren:

SICHERHEITSGEFÜHL: Bleiben Sie möglichst bei Ihren Tieren. Ihre Nähe vermittelt Sicherheit.

LEINE: Führen Sie Hunde den ganzen Tag an der Leine. Ein unerwarteter Knall kann selbst bei ruhigen Tieren eine Fluchtreaktion auslösen.

FERNBLEIBEN: Verzichten Sie darauf, Tiere an Feuerwerksveranstaltungen oder grosse Festanlässe mitzunehmen. Bleiben Sie möglichst bei Ihren Tieren.

FREIGÄNGERKATZEN: Holen Sie Freigängerkatzen frühzeitig ins Haus und lassen Sie sie bis nach den Feuerwerken drinnen.

UMGEBUNG: Schaffen Sie eine ruhige Umgebung: Fenster, Türen und Rollläden schliessen und gewohnte Hintergrundgeräusche wie Radio oder Fernseher laufen lassen.

RÜCKZUGSORT: Bieten Sie Ihrem Tier einen geschützten Rückzugsort an, an den es sich bei Bedarf zurückziehen kann.

ABSCHIRMUNG: Bringen Sie Kleintiere und Vögel in Aussenhaltung wenn möglich vorübergehend ins Haus. Ist dies nicht möglich, können Ställe, Käfige oder Volieren zusätzlich gegen Licht und Lärm abgeschirmt werden.

Kommentare

User #3330 (nicht angemeldet)

Gerade Wildvögel leiden extrem unter dieser Sinnlosen Knallerei.Die flattern erschrocken auf und brechen sich die Flügel und müssen Elend zugrunde gehen.Wem Tierleid Egal ist,zeigt wie Armseelig sein Charakter ist

User #2143 (nicht angemeldet)

Feuerwerk soll verboten werden und die gleichen Linken Parteien wollen Cannabis legalisieren, wie verlogen ist das denn.

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