Thurgauer Unfallstatistik erreicht Tiefstand bei den Todesopfern
Auf Thurgauer Strassen haben im vergangenen Jahr zwei Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren. So wenige Verkehrstote gab es gemäss Unfallstatistik in den vergangenen 50 Jahren noch nie. Zum Vergleich: Im Jahr 1970 verzeichnete der Thurgau 55 Verkehrstote.

Auch die Zahl der Verletzten sank gegenüber dem Vorjahr: 2025 wurden 569 Personen verletzt, 2024 waren es noch 630. Das zeigt die am Montag veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Thurgau. Es ist der tiefste Wert der vergangenen 30 Jahre.
Die Zahl der Verkehrsunfälle sank um 3,1 Prozent auf 1076. Zurück gingen gemäss Statistik Unfälle mit Beteiligung von Personenwagen, Motorrädern, E-Bikes und Fussgängerinnen und Fussgängern. Bei Velos und E-Trottinetts nahm die Zahl der Unfälle hingegen zu.
Rund ein Fünftel aller Verkehrsunfälle führt die Polizei auf Unaufmerksamkeit und Ablenkung zurück. Bei 135 Unfällen war Alkohol die Hauptursache, bei 74 eine nicht angepasste Geschwindigkeit.
Die beiden Unfälle mit Todesopfern ereigneten sich im Ober- und im Hinterthurgau. Im Mai verstarb ein Autofahrer in Roggwil bei einer Frontalkollision auf dem Autobahnzubringer. Im Oktober kam in Münchwilen eine Frau, die mit einem Velo unterwegs war, bei einem Zusammenstoss mit einem Lastwagen ums Leben.






