Teenie-Gruppe macht Badi in Chiasso TI unsicher

Vivian Balsiger
Vivian Balsiger

Chiasso,

Vandalismus und Diebstähle: In der Badi von Chiasso TI fliegen schon zu Sommerbeginn die Fetzen – Die Polizei musste einschreiten.

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Sommerstart mit Ärger: Eine Jugendgruppe sorgt in der Badi von Chiasso TI für Wirbel. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Jugendgruppe sorgt mit Diebstählen und Steinwürfen für Ärger in einer Badi in Chiasso TI.
  • Die Polizei und die Stadt konnten mehrere Jugendliche identifizieren. Sie wurden verwarnt.
  • Die 12- bis 15-Jährigen sind keine Unbekannte und werden bereits von Sozialdiensten betreut.

Der Start in die Badi-Saison in Chiasso TI ist alles andere als friedlich verlaufen: Eine Gruppe Jugendlicher sorgte in der städtischen Badeanlage für Ärger, Angst und zahlreiche Beschwerden.

Die Jugendlichen sollen Gegenstände von Badegästen beschädigt und Diebstähle begangen haben. Laut der Tessiner Zeitung «Corriere del Ticino» warfen sie sogar Steine in die Richtung von Bademeistern und Mitarbeitenden des Bauamts.

Für viele Eltern ein Schock, da sich zahlreiche Kinder in der Anlage aufhielten. Die Vorfälle beschäftigen nun sowohl die Polizei als auch die Stadtverwaltung.

Davide Lurati, Leiter des Ressorts Sport und Freizeit der Stadt Chiasso, bestätigte die Vorfälle gegenüber der Zeitung. «Als Ressort ist es uns gelungen, einige von ihnen zu identifizieren», so Lurati. Gegen die Betroffenen wurden Verwarnungen ausgesprochen, die noch mehrere Wochen gültig sein sollen.

Auch die Stadtpolizei Chiasso schaltete sich ein. Die Jugendlichen mussten gemeinsam mit ihren Eltern bei der Spezialeinheit «Visione Giovani» vorsprechen.

Sollten Jugendliche nach Diebstählen und Steinwürfen sofort aus der Badi ausgeschlossen werden?

Die Beteiligten sind den Behörden nicht unbekannt. Sie sind Teil einer Gruppe, die bereits seit Längerem von den städtischen Sozialdiensten begleitet wird.

Besonders brisant: Die Jugendlichen sind erst zwischen 12 und 15 Jahre alt.

«In der Gruppe unberechenbar»

Andrea Bianchi, Leiterin der städtischen Sozialdienste, erklärt das Ausmass: «Tatsächlich begleiten wir schon seit einiger Zeit eine Gruppe, die nicht nur aus diesen vier Jugendlichen besteht, sondern insgesamt etwa zwanzig junge Menschen umfasst.»

Ziel sei es, die Jugendlichen für ihr Verhalten zu sensibilisieren und die Ursachen für die Vorfälle zu verstehen.

Ähnliche Vorfälle habe es bereits im Einkaufszentrum «Serfontana» in Balerna TI gegeben. «Es handelt sich um bekannte Jugendliche», so Bianchi. «Wenn man sie einzeln betrachtet, sind sie sehr gut erzogene Jugendliche. In der Gruppe hingegen werden sie unberechenbar.»

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Kommentare

User #678 (nicht angemeldet)

Man sollte das am besten ohne Polizei direkt vor Ort lösen... Aber eben, die Mehrheit der Schweizer heisst sowas ja gut, wie man immer wieder bei Abstimmungen und Wahlen sieht....

User #4987 (nicht angemeldet)

Und, die ganzen Schweinereien sind ansteckend! Gute Nacht Schweiz!

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