Swisscom

Swisscom-Zweitmarke Wingo erhöht die Preise

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die Swisscom dreht nun auch bei ihrer Zweitmarke Wingo an der Preisspirale, nachdem sie bei ihrer Hauptmarke Swisscom schon im April die Preise auf breiter Front erhöht hat. Der Schritt hatte sich abgezeichnet.

swisscom
Die Swisscom dreht nun auch bei ihrer Zweitmarke Wingo an der Preisspirale, nachdem sie bei ihrer Hauptmarke Swisscom schon im April die Preise auf breiter Front erhöht hat. - keystone

Eine weitere Preiserhöhung sei bei Wingo «sicher nicht ausgeschlossen», hatte Konzernchef Christoph Aeschlimann Anfang Mai im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP gesagt. Denn die Herausforderungen seien die gleichen wie bei der Hauptmarke Swisscom: «Wir müssen auch dort das Netz ausbauen, um die höhere Nutzung zu bewältigen.»

Das ist jetzt der zweite Preisaufschlag bei Wingo innert eines Jahres. Bereits im vergangenen Sommer 2025 wurden die Abopreise teurer.

Wingo hatte am 13. Mai 2026 ein neues Mobilfunk-Angebot lanciert. Nun werden die Kunden ab September auf das neue Angebot umgestellt, wie eine Swisscom-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage sagte: «Die neuen Abos bieten in der Regel mehr Leistung und die Monatsgebühr kostet in den meisten Fällen maximal 1 Franken mehr.» Die Kunden würden bis Ende Juli über das neue Angebot und ihre Umstellung informiert.

Die meisten Kunden würden zusätzliche Leistungen erhalten, wie beispielsweise mehr Daten, mehr Roaming oder ein neues Sicherheitsfeature. «Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo der Preis nicht steigt», sagte die Sprecherin.

Kunden, die ein Abo mit lebenslangem Preisversprechen haben, können auf ihrem Abo und Preis bleiben, wenn sie sich bei Wingo bis Ende August melden. «Diese Kunden können so aber nicht vom neuen Angebot und den neuen Leistungen profitieren», sagte die Sprecherin weiter.

Wenn andere Kunden mit der Änderung des Abos nicht einverstanden seien, könnten sie auf ein alternatives Abo aus dem neuen Portfolio wechseln oder das Abo auf den 31. August 2026 kündigen.

Mit den Preiserhöhungen ist die Swisscom nicht allein. Sunrise will im August die Abopreise durch die Bank verteuern. Auch die Marken Yallo und Lebara sind betroffen. Bereits 2025 hatte Sunrise aufgeschlagen.

Und die Nummer drei der Branche, Salt, hat die Preise für gewisse Mobilfunkabos ab 1. Juni erhöht. Mit dem Geld will der Telekomkonzern Investitionen ins Netz und in Dienstleistungen finanzieren. Salt hatte ebenfalls bereits vor einem Jahr aufgeschlagen.

Kommentare

User #5627 (nicht angemeldet)

Durch die Glasfaser Verbauungen wurden uns alle Strassen kaputt gemacht - Flick über Flick und die Flicke sind miserabel ......von einem Bunds Betrieb erwartet man mehr Facharbeit....aber auch da nur billiger und noch billiger - aber Abos erhöhen......danke

User #5627 (nicht angemeldet)

Wann endlich kommt der Senioren Rabatt für langjährig Swisscom Kunden ????

Weiterlesen

Schulklasse
47 Interaktionen
Soziales, Sprache
Wer in die Schweiz einwandert, könnte künftig zur Kasse gebeten werden. Der Bundesrat prüft nämlich eine Abgabe für Zuwanderer.
191 Interaktionen
Bund prüft

MEHR SWISSCOM

Swisscom
12 Interaktionen
854 Millionen
swisscom
5 Interaktionen
Dietlikon ZH
SMI Swisscom
8 Interaktionen
Dietlikon ZH
swisscom
10 Interaktionen
Kritik von Syndicom

MEHR AUS STADT BERN

Bern
1 Interaktionen
Bern
Schule Nuss-Allergie
253 Interaktionen
Nicht nur Wimmis
a
24 Interaktionen
YB-Fassnacht
YB
2 Interaktionen
Heute um 18 Uhr