Suisa kann mehr Geld an Musikschaffende verteilen
Die Suisa hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben erneut Rekordeinnahmen erzielt. Insgesamt kam die Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik in der Schweiz und Liechtenstein auf Lizenzeinnahmen von 215,6 Millionen Franken.

Der Gesamtumsatz der Suisa betrug 238,3 Millionen Franken und war somit um 2,1 Prozent höher als im Vorjahr, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Ein Grossteil davon – 161,2 Millionen Franken – stammt aus der Lizenzierung von Urheberrechten für Nutzungen in der Schweiz und in Liechtenstein.
Mit 64,5 Millionen Franken lagen die Einnahmen bei den Aufführungsrechten im Jahr 2025 um 6,8 Prozent höher als im Vorjahr. Dieses Plus komme insbesondere aus der «Nutzung von Hintergrundmusik in Büros, Gastrobetrieben oder Ladengeschäften sowie aus Konzerten».
Vom Ergebnis 2025 profitieren auch die Musikschaffenden: 191,7 Millionen Franken könne der Konzern aus dem Jahresergebnis an Verlegerinnen, Textautoren, Komponistinnen verteilen. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Ende 2025 vertrat die Suisa die Rechte von knapp 46'000 Musikschaffenden.
Speziell ist, dass die Einnahmen aus den Aufführungsrechten erstmals jene aus den Senderechten überholten. Letztere blieben stabil und brachten Einnahmen von 60,8 Millionen Franken ein. Um 10,6 Prozent höhere Einnahmen als im Vorjahr erzielte die Suisa auch bei den Leerträgervergütungen (Vergütung für das private Kopieren geschützter Werke), die sich auf 16,4 Millionen Franken beliefen.
Zu dem Ergebnis hätten tiefere Verwaltungskosten beigetragen, schrieb die Suisa weiter. Insgesamt sei der Aufwand um fast 40 Millionen Franken gesenkt worden.






