Studentinnen & Lehrerinnen arbeiten in Davos als Escorts
Eine Escort-Plattform verzeichnet wegen des WEF einen Nutzer-Anstieg von 4000 Prozent. Viele der Anbieterinnen reisen extra für den Event nach Davos.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Escort-Plattform spricht vom «World Escort Forum».
- Sie verzeichnet in Davos GR einen Nutzer-Anstieg von 4000 Prozent.
- Es seien viele Lehrerinnen und Studentinnen, die aus den USA oder der Ukraine anreisten.
In Davos GR treffen sich die Mächtigen und Reichen der Welt zum World Economics Forum WEF. Nicht nur Hoteliers und Zweitwohnungsbesitzer reiben sich die Hände – sondern auch Escorts: «Titt4tat», eine Plattform für Escort-Dienste, meldet deutlich mehr Nutzer.
So verzeichnet die App einen Anstieg von über 4000 Prozent. In Davos wird sie von bislang 900 Personen genutzt, 91 von ihnen haben sich dieses Jahr neu registriert. Auf der App bietet das Unternehmen Escorts und möglichen Kunden die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme ähnlich wie bei klassischen Datingapps.
Wie das Unternehmen schreibt, sind die meisten Anbieterinnen der «bezahlten Dates» keine Profis. Es handelt sich vielmehr um Studentinnen, Lehrerinnen oder Ärztinnen. Viele von ihnen reisten extra für das WEF an, vor allem aus den USA, Russland und der Ukraine.
Und finanziell lohnt sich das: So umfasst die teuerste Buchung fünf Frauen für vier Tage. Dafür bezahlte ein Kunde 96'000 Franken. Hinzu kommen Kosten für Übernachtungen und wohl auch Geschenke.
Eine Nutzerin berichtet sogar, dass ihr nach einem Wochenende mit einem Konzernchef ein Job auf Top-Level angeboten worden sei. Andere erzählen von teuren Geschenken, Ausflügen in andere Länder und Shoppingtouren.
«Titt4tat» wirbt mit absoluter Diskretion: Da die Nutzer nur nach einem Match miteinander schreiben könnten, bleibe die Identität der Reichen und Mächtigen geschützt. Das sei bei einem Anlass wie dem WEF sehr wichtig.
Das Unternehmen spricht auch vom «World Escort Forum». Dass während des WEF eine Nachfrage nach Escorts und Prostituierten besteht, ist nicht neu. Auch andere Plattformen und Anbieterinnen verzeichnen eine hohe Nachfrage. Und die Schweizer Edel-Prostituierte Salomé Balthus packte schon einige Male über ihre Erlebnisse in Davos aus.












