Straumann will expandieren. Dafür ist der Bau eines Technologie- und Innovationszentrum geplant. Zudem sollen 240 Arbeitsplätze geschaffen werden.
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Das Logo der Straumann Group in Basel. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Straumann investiert stark in weiteres Wachstum.
  • Der Basler Dentalimplantat-Hersteller will 2023 240 neue Arbeitsplätze anbieten.
  • Zudem plant er den Bau eines Technologie- und Innovationszentrums.

Der Basler Dentalimplantat-Hersteller Straumann investiert stark in weiteres Wachstum. Dazu plant er unter anderem den Bau eines neuen Technologie- und Innovationszentrums in Arlesheim im Kanton Basel-Landschaft.

Die Bauarbeiten dafür werden Anfang 2022 beginnen. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2023 soll es dann seinen Betrieb aufnehmen und rund 240 neue Arbeitsplätze bieten, wie Konzernchef Guillaume Daniellot am Donnerstag zur Nachrichtenagentur AWP sagte.

Firmenchef zufrieden mit drittem Quartal

Das Zentrum werde Expertenteams von verschiedenen Standorten in der Region zusammenführen und die Innovationskräfte von Straumann für die Implantologie und Kieferorthopädie bündeln. Ausserdem werde das neue Zentrum etwa das weltweite Lieferketten-Management beherbergen. Man unterstreiche mit dem Schritt die Bedeutung des Standortes Basel für Straumann, führte Daniellot aus.

Mit dem abgeschlossenen dritten Quartal 2021 ist der Firmenchef derweil sehr zufrieden. Aufgrund des starken Umswatzwachstums gab sich das Unternehmen für das Gesamtjahr auch neue, leicht höhere Ziele.

Dabei profitierte Straumann auch von den pandemiebedingten Einschränkungen. Diese hatten das Konsumentenverhalten verändert, indem beispielsweise für Reisen weniger ausgegeben wurde und einige Konsumenten dafür mehr für Zahnbehandlungen ausgaben.

Rückkehr in Krisenmodus sei unwahrscheinlich

Wie lange Straumann von diesem Trend noch profitieren wird, das lasse sich derzeit aber nur schwer sagen, erklärte Daniellot. Aufgrund der vorangeschrittenen Impfkampagnen in den meisten Ländern sei eine Rückkehr in den Krisenmodus unwahrscheinlich. Somit dürfte der Trend langsam abnehmen und sich das Konsumverhalten der Menschen Schritt für Schritt normalisieren.

Mit Blick nach vorne setzt das Unternehmen nun auch stark auf die digitale Transformation der Zahnmedizin. Diese schreite immer weiter voran, weshalb man sich seit Oktober als Gründungspartner der Plattform 3Shape Unite engagiere. Diese bietet Zahnärzten und Labors einen einfachen Zugang zu Dienstleistungen und ermöglicht Straumann die Kontaktaufnahme zu potenziellen neuen Kunden, wie der Firmenlenker ausführte.

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