Die Stiftung «Erbprozent Kultur» mit Sitz in St. Gallen hat vier Werkbeträge an Kulturschaffende vergeben. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler werden aufgefordert, sich mit dem generationenübergreifenden Kulturförder-Projekt auseinander zu setzen.
Lohn aargauer Spitalangestellte
Banknoten - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Stiftungsrat habe auf die durch die Corona-Pandemie dramatisch veränderte Situation der Kulturschaffenden reagiert, heisst es in der Mitteilung der Stiftung «Erbprozent Kultur» vom Freitag.

Mit dem Ziel, Kulturschaffende Arbeitsmöglichkeiten zu verschaffen, hat die Stiftung vier Werkbeiträge von je 4000 Franken vergeben.

Das Künstlerduo Milk & Wodka aus Zürich und Basel, der im Tessin lebende Performer Marko Miladinovic, Julia Marti, Mitherausgeberin des Comicmagazins Strapazin und Co-Verlegerin der Edition Moderne, sowie die Freiburger Künstlerin Marinka Limat sind eingeladen, sich mit den Anliegen der Stiftung thematisch und künstlerisch auseinanderzusetzen.

Die Schweizer Stiftung «Erbprozent Kultur» wurde an der Kulturlandsgemeinde von Appenzell Ausserrhoden im Mai 2015 lanciert. Das Erbprozent stammt aus der frei verfügbaren Quote der Erblassenden, es ist freiwillig und widerrufbar. Die Vermächtnisse werden ausschliesslich zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet, das heisst zur Unterstützung von kulturellen Vorhaben und Institutionen in und aus der Schweiz.

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